Ausweitung von ELGA

Die elektronische Gesundheitsakte ELGA startete im Dezember 2015 schrittweise in den städtischen Spitälern. Sie wird bis 2022 auf alle Spitäler, Geriatriezentren und Pflegewohnhäuser der Stadt ausgeweitet.

Stethoskop auf einem Laptop

ELGA vernetzt jene Daten elektronisch, die verteilt im Gesundheitswesen entstanden sind. Durch die so verfügbaren Daten können Mehrfachuntersuchungen vermieden, Medikamentenlisten einfach aufgerufen und Behandlungen schneller gewährleistet werden. Patientinnen und Patienten erhalten zudem über das ELGA-Portal erstmals Einblick in ihre Gesundheitsdaten.


Bestehende Gesundheitsdaten bündeln

Durch ELGA werden ausschließlich jene Gesundheitsdaten verknüpft, die bereits jetzt vorhanden sind. Sie waren allerdings bisher auf Ärztinnen und Ärzte, Spitäler, Apotheken und Pflegeeinrichtungen verteilt.

Ab 2018 werden für ELGA relevante Befunde automatisch mit der Entlassung aus dem Spital von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten nach einer Behandlung abrufbar sein, sofern die Patientinnen und Patienten nicht dagegen widersprochen haben.

Daten jederzeit einsehen und ausblenden

Alle Daten können selbst über das ELGA-Portal oder die ELGA-Ombudsstelle bei der Wiener Pflege-, Patientinnen und Patientenanwaltschaft eingesehen und ausgeblendet werden. Für die Einsichtnahme über das ELGA-Portal wird eine Bürgerkarte oder Handysignatur benötigt.

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