Projekt - Versorgung von Menschen mit Alkoholerkrankung

Das Projekt "Alkohol 2020" ging im April 2016 in die zweite Phase und wird bis mindestens Ende 2018 verlängert.

Video: Alkohol 2020

"Alkohol 2020" ist ein gemeinsames Projekt der Pensionsversicherungsanstalt (PVA), der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) und der Stadt Wien zur integrierten Versorgung von Menschen mit Alkoholerkrankung.

Die Eckpunkte des Projekts bleiben bestehen und werden weiter ausgebaut:


  • Die individuelle, ganzheitliche Versorgung auf Basis eines Modulsystems
  • Der Fokus auf ambulante Angebote
  • Der möglichst geringe bürokratische Aufwand für die Patientinnen und Patienten
  • Die gemeinsame Finanzierung und wirkungsorientierte Steuerung durch Versicherungsträger und Stadt Wien

Die Zusammenarbeit mit Krankenanstalten und anderen Gesundheits- und Sozialeinrichtungen wird verstärkt. So können noch mehr alkoholkranke Menschen in die für sie optimalen Versorgungsangebote vermittelt werden.

Mehr Kapazitäten und Anspruchsberechtigte

Die Anzahl der Menschen, die in das Projekt aufgenommen wurden, wurde erhöht. Bis Ende 2018 können rund 3.200 alkoholkranke Menschen die Angebote in Anspruch nehmen.

Auch der Kreis der Personen, die Zugang zum Projekt haben, wurde vergrößert. Neben Versicherten der WGKK sind auch Wienerinnen und Wiener anspruchsberechtigt,

  • die bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA),
  • der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB), der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB),
  • der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA),
  • der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien (KFA)
  • oder einer der Betriebskrankenkassen versichert sind,

solange sie noch keine Alterspension beziehen.

Versorgungsangebote und Therapiemethoden

In der zweiten Projektphase wurden im ambulanten Bereich zusätzliche Angebote geschaffen. Mit Modulen zu kontrolliertem Trinken und Trinkmengenreduktion kommen neue therapeutische Ansätze zum Einsatz.

Das regionale Kompetenzzentrum ist die zentrale Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten. Dort werden die Serviceleistungen ausgebaut, die Öffnungszeiten werden verlängert und das Case-Management verstärkt. Maßnahmen zur Erhaltung beziehungsweise Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit werden dabei von Anfang an mitgeplant.

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