Parkour

Parkour ist eine Art der Fortbewegung durch Stadt und Natur - ohne Hilfsmittel, elegant und mit fließenden Bewegungen. Es geht dabei nicht um als Show vorgeführte Sprünge, sondern darum, auf schnellstem Weg ohne Hilfsmittel seine Umwelt mit fließenden Bewegungen zu durchqueren.

Drei Menschen springen über eine Bank.

Parkour ist eine Trendsportart aus Frankreich und wird auch gerne als "Die Kunst der Fortbewegung" bezeichnet. Raymond Belle entwickelte als junger Soldat im Vietnam-Krieg eine Fortbewegungsform, um besonders effizient vor Feinden fliehen zu können. Er brachte diese Methode seinem Sohn David Belle bei, welcher sie in einem Pariser Vorort namens Lisses zu dem Parkour weiterentwickelte, das wir heute kennen.

Für die aktiven Läuferinnen und Läufer, die auch Traceurinnen und Traceure bezeichnet genannt werden, ist Parkour ein neuer Individualsport. Urbane Schluchten und Hindernisse werden mit reiner Körperkraft und Geschicklichkeit überwunden. Dabei geht es immer um den Spaß an der Bewegung und das Erkennen der eigenen Fähigkeiten. Gefährliche Aktionen oder Waghalsigkeit gehören nicht zum Parkour-Gedanken. Traceurinnen und Traceure nehmen Rücksicht auf privates Eigentum und betreiben Parkour an öffentlichen Plätzen. Bei Parkour gibt es keinen Wettkampf.

Trainingseffekt

Vor allem bei der Überwindung urbaner Hindernisse sind spezielle Sprung-, Lauf- und Klettertechniken notwendig. Durch gezieltes Training werden Koordination, Kraft und Geschicklichkeit geschult. Der Sport verlangt ein hohes Maß an Körperbeherrschung, Selbsteinschätzung und Disziplin sowie Konzentration und geistige Stärke. Bei Parkour geht es um Effizienz und Kontrolle, nicht um Wagemut.

Ausrüstung

Um Parkour auszuüben braucht man außer geeigneten Sportschuhen keine besondere Ausrüstung, Hilfsmittel oder Sportareale.

Parkour in Wien

Spots nennen sich Orte, die sich besonders gut dazu eigenen, Parkour zu betreiben. Bekannte Spots sind in Wien zum Beispiel die Donauinsel oder die Wasserwelten.

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