Beachvolleyball

Beachvolleyball ist eine besondere Art des Volleyballspiels, das barfuß am Strand oder auf Sandflächen gespielt wird.

Zwei Menschen spielen Beachvolleyball

Beachvolleyball ist seit Atlanta 1996 olympische Disziplin. Beachvolleyball ist der ideale Sport, um Sprungkraft und Schnelligkeit effektiv zu trainieren. Beim Spiel sind voller Körpereinsatz, Reaktionsschnelligkeit, ausgefeilte Technik und taktisches Denken gefragt.


Spielregeln

Die Regeln, Raumaufteilung und Taktiken weichen leicht vom Volleyball ab. Üblicherweise wird Beachvolleyball zwei gegen zwei gespielt. Im Gegensatz zum Hallenvolleyball zählt bereits die Blockberührung als erste Berührung. Ziel des Spiels ist für jedes Team, den Ball regelgerecht über das Netz auf den Boden der gegnerischen Spielfeldhälfte zu bringen und zu verhindern, dass er in der eigenen Spielfeldhälfte zu Boden fällt.

Video: Beach-Volleyball-How-to: Basics

Nach den neuen Bestimmungen wird Beachvolleyball mit der so genannten Running-Score-Regel gespielt. Das bedeutet, dass bei einem Fehler der gegnerischen Mannschaft der Aufschlag und ein zusätzlicher Punkt auf das eigene Konto gebucht werden können. Bei der Angabe darf die Aufgabespielerin beziehungsweise der Aufgabespieler die Grundlinie nicht übertreten oder mit den Füßen unter diese geraten. Es wird jedoch nicht als Fehler gewertet, wenn sich die Linie in dem durch die Aufgabe bewegten Sand verschiebt.

Ein Satz ist normalerweise bei 21 Punkten beendet, wobei meist auf zwei oder drei gewonnene Sätze gespielt wird. Gespielt wird auf zwei Feldern mit je acht mal acht Metern. Das Feld wird seitlich durch die Seitenlinien und nach hinten von den beiden Grundlinien begrenzt. Die Netzhöhe beträgt bei den Herren 2,43 Meter und bei den Damen 2,24 Meter.

Trainingseffekt

Beachvolleyball ist ein Ganzkörpertraining unter freiem Himmel. Man trainiert seine Sprung- und Schlagkraft und schult zudem die Reaktionsfähigkeit und die Schnelligkeitsausdauer. Zusätzlich wird spielerisch die Koordination gefördert. Der Sport ist für alle Altersgruppen relativ leicht erlernbar und eine ideale Freizeitaktivität im Urlaub.

Ein regelmäßiges Training trägt zur allgemeinen körperlichen Fitness bei und verbessert die Technik. Im Vergleich zu anderen Sportarten wie Laufen oder Basketball sind das Verletzungsrisiko und der Gelenkverschleiß im knöcheltiefen Sand beinahe gleich null.

Ausrüstung

Beachvolleyball erfordert keine besondere Ausrüstung. Da es barfuß gespielt wird, fallen auch die Schuhe weg.

Der Ball besteht außen aus einem wasserabweisenden, weichen Material, meist Kunstleder, und einer Blase aus Gummi im Inneren. Mit einem Umfang von 66 bis 68 Zentimetern und einem Gewicht von 260 bis 280 Gramm ist er minimal größer als der Hallenvolleyball.

Beachvolleyball in Wien

Beachvolleyball kann man auf vielen Wiener Sportplätzen, in Parkanlagen und Freibädern spielen. Die bekanntesten Plätze dafür sind die Jesuitenwiese im Prater, die Donauinsel und die Anlage bei der Summerstage am Donaukanal.

Volleyball- und Beachvolleyballplätze in Parkanlagen können ohne Voranmeldung benutzt werden. Inzwischen gibt es auch drei Sport & Fun Hallen in Wien mit Beachvolleyballfeldern, damit auch im Winter gespielt werden kann.

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