Markt im Werd - Geschichte der Wiener Märkte

Einer der ältesten noch bestehenden Märkte Wiens befindet sich im 2. Bezirk. Bereits 1671 erlaubten die von Kaiser Leopold I. den dortigen Bewohnerinnen und Bewohnern erteilten Marktprivilegien die Abhaltung eines Wochenmarktes für Lebensmittel und Vieh auf dem Platz vor der Karmeliterkirche. Dies erfolgte nach der Vertreibung der Jüdinnen und Juden vom Unteren Werd, der heutigen Leopoldstadt.

Historisches Schwarz-Weiß-Foto: Markttreiben auf einem Platz; Marktstände mit Schirmen überdacht

Der Markt im Werd dehnte sich immer weiter aus.

Im Laufe der Jahre dehnte sich dieser Markt immer weiter in die Karmelitergasse und die Große und Kleine Sperlgasse aus. Schließlich wurde er 1910 auf die noch heute benutzte Fläche zwischen Im Werd, Krummbaumgasse, Leopoldsgasse und Haidgasse verlegt.

Mittlerweile wird der Markt Im Werd wieder unter seinem ursprünglichen Namen Karmelitermarkt geführt.

Die Neugestaltung des Karmelitermarkts wurde 1997 abgeschlossen. Die Errichtung einer Tiefgarage unter dem Markt hat dem traditionellen und beliebten Markt im 2. Bezirk ein neues Antlitz gegeben.

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