Augustinermarkt - Geschichte der Wiener Märkte

Schwarz-Weiß-Foto: Standlerinnen und Standler am Markt, dazwischen Kundschaft

Der Augustinermarkt um 1950

Innerhalb der Gabelung von Erdbergstraße und Landstraßer Hauptstraße stand bis in das späte 18. Jahrhundert die Nikolaikirche, zu der ein Friedhof gehörte. Der Nikolaifriedhof wurde 1784 aufgelassen und nach Sankt Marx verlegt. Im Zuge dessen wurde auch die Kirche abgetragen.

Das planierte und mit Bäumen bepflanzte Dreieck zwischen den beiden Straßen entwickelte sich bereits vor der Wende zum 19. Jahrhundert zu einem Marktplatz. Wegen der Nähe zum Augustinerkloster, dessen Klosterkirche Sankt Rochus ab 1642 errichtet worden war, etablierte sich der Name Augustinermarkt.


Rochusmarkt

Baustelle zwischen Marktständen

Umbauarbeiten am Rochusmarkt 1987

1984 musste der Markt kurzfristig dem Bau der U3 weichen. Vor der Rochuskirche wurden provisorische Marktstände errichtet. Im September 1988 konnte der Markt an seinen ursprünglichen Standort in neu errichtete, einheitlich gestaltete Marktstände zurückkehren. Im Hinblick auf die benachbarte Kirche setzte sich in der Bevölkerung die Bezeichnung Rochusmarkt durch. Später erhielt der Markt auch offiziell diesen Namen.

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