Wiener Märkte beliebter denn je

Stadträtin Ulli Sima und Ottakrings Bezirksvorsteher Franz Prokop auf dem Brunnenmarkt

Märkte-Stadträtin Ulli Sima und Ottakrings Bezirksvorsteher Franz Prokop

357.917 Menschen besuchen pro Woche die Wiener Märkte. Das hat eine Zählung eines unabhängigen Instituts ergeben. Das ist der höchste Wert, der jemals erreicht wurde. Das Ergebnis bedeutet im Vergleich zu den letzten Zählungen einen Zuwachs von 11 Prozent.

Die Wiener Märkte gewinnen zudem an den Wochentagen an Bedeutung für den täglichen Einkauf und werden nicht mehr vorwiegend nur am Wochenende aufgesucht.

Märkte-Stadträtin Ulli Sima: "Der Markt in Wien lebt, er ist persönlich, vielfältig und ein Teil unserer Wiener Identität. Mit der neuen Marktordnung und den Kernöffnungszeiten ist es uns gelungen, 11 Prozent mehr Besucherinnen und Besucher auf den Markt zu bringen. Die Wiener Märkte sind fit für die Zukunft und begeistern immer mehr Menschen."

Kernzeiten der neuen Marktordnung wirken

Seit Oktober 2018 haben alle Marktstände zu den Kernzeiten (werktags von Dienstag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 12 Uhr) garantiert gleichzeitig geöffnet. Gegenüber der letzten Zählung ergab sich für die Kernzeit eine Zunahme von 10 Prozent. Besonders Berufstätige nahmen das Angebot der neuen Öffnungszeiten gut an. Nach 15 Uhr wurden die meisten Marktbesucherinnen und -besucher gezählt.

Die 3 stärksten Märkte

Die 3 am häufigsten besuchten Märkte in Wien waren der Brunnenmarkt, der Rochusmarkt und der Naschmarkt. Allein auf diesen Märkten wurden 181.428 Besucherinnen und Besucher in einer Woche gezählt.

Der Brunnenmarkt war mit 72.674 Besucherinnen und Besuchern der am stärksten frequentierte Markt in der Stadt, vor allem am Samstag und am Mittwoch.

Ottakrings Bezirksvorsteher Franz Prokop: "Ich freue mich sehr, dass der Brunnenmarkt so viele Besucherinnen und Besucher anzieht. Das spricht für die gute Qualität und das tolle Angebot der Waren."

Rauchen, Tierpelz und Käfigeier verboten

Die neue Marktordnung hat auch ein Rauchverbot in den Ständen gebracht sowie den Verkauf von Tierpelzen und Käfigeiern untersagt. Diese Maßnahmen werden gut angenommen. Beim Verkauf von Käfigeiern gab es lediglich 2 Übertretungen, ebenso beim Verkauf von Tierpelzen.

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