BesamungstechnikerIn bzw. EigenbestandsbesamerIn - Anzeige der Tätigkeit

Allgemeine Beschreibung des Verfahrens

Die Tätigkeit als Besamungstechnikerin bzw. Besamungstechniker sowie als EigenbestandsbesamerIn bzw. Eigenbestandsbesamer gemäß § 18 des Wiener Tierzuchtgesetzes, LGBl. 9/2010, in der geltenden Fassung, darf erst aufgenommen werden, wenn sie der Behörde angezeigt wurde. Wenn alle Voraussetzungen vorliegen, ist von der Behörde eine Bescheinigung auszustellen. Wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt sind, hat die Behörde die Tätigkeit als Besamungstechnikerin bzw. Besamungstechniker oder EigenbestandsbesamerIn bzw. Eigenbestandsbesamer mit Bescheid zu untersagen.

Sonderregeln bestehen für Bürgerinnen und Bürgerinnen anderer Mitgliedstaaten und vertraglich gleichgestellter Vertrags- und Drittstaaten, die die Tätigkeiten als Besamungstechnikerin bzw. Besamungstechniker nur vorübergehend und gelegentlich im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit ausüben.

Voraussetzungen

Als Besamungstechnikerin bzw. Besamungstechniker oder EigenbestandsbesamerIn bzw. Eigenbestandsbesamer dürfen nur Personen tätig werden, die fachlich geeignet und verlässlich sind. Zum Nachweis der Verlässlichkeit ist eine schriftliche Erklärung vorzulegen. Besamungstechnikerinnen bzw. Besamungstechniker haben zusätzlich eine Strafregisterbescheinigung bzw. im Fall von Unionsbürgerinnen bzw. Unionsbürgern aus einem anderen Mitgliedstaat einen entsprechenden von der zuständigen Behörde dieses Staates ausgestellten Nachweis anzuschließen. Die Strafregisterbescheinigung bzw. der entsprechende Nachweis dürfen zum Zeitpunkt der Vorlage nicht älter als drei Monate sein.

Zuständige Behörde

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