Alternative Leistungsbeurteilung, unterschiedliche Lern- und Unterrichtsformen, lebende Fremdsprachen

Alternative Beurteilungsformen

Laut Schulunterrichtsgesetz sind alternative Formen der Leistungsbeurteilung im Besonderen an Volksschulen zu erproben. Dabei ist die Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler ein wesentlicher Aspekt.

Derzeit werden im Rahmen von Schulversuchen vier Formen als Ersatz für die Ziffernnoten praktiziert:

  • Verbale Beurteilung
  • Kommentierte direkte Leistungsvorlage
  • Pensenbuch
  • Lernfortschrittsdokumentation

Voraussetzung für die Durchführung einer alternativen Beurteilungsform ist das Einverständnis der klassenführenden Lehrerin beziehungsweise des klassenführenden Lehrers und mindestens eine Zwei-Drittel-Zustimmung der Eltern. Diese wird im Rahmen eines Klassenforums ermittelt.

Am Ende der 4. Klasse beziehungsweise bei Übertritten in andere Schulen wird jedenfalls ein Ziffernnotenzeugnis ausgestellt.

Lern- und Unterrichtsformen

An vielen Wiener Volksschulen werden unterschiedlichste Lern- und Unterrichtsformen angeboten, zum Beispiel:

  • "Offenes Lernen"
  • Freinet-Pädagogik
  • Montessori-Pädagogik

Diese Lern- und Unterrichtsformen beinhalten folgende Ziele:

  • Individuelles Lernen
  • Selbstständigkeit
  • Verantwortung übernehmen
  • Zusammenarbeit
  • Soziale Kompetenz
  • Optimale schülerzentrierte Förderung

Lebende Fremdsprachen

Vorwiegend wird Englisch als lebende Fremdsprache bereits ab der 1. Klasse an Wiener Volksschulen angeboten. Dies geschieht zumeist im Rahmen des Gesamtunterrichts ohne Erhöhung der wöchentlichen Unterrichtszeit.

Im Rahmen von Schulversuchen werden verschiedene lebende Fremdsprachen auch als Arbeitssprache in den Unterricht integriert:

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