Kindergärten und Horte während der Corona-Krise

Lockdown seit 22.11.2021

Die elementaren Bildungseinrichtungen in Wien sind geöffnet. Der Alltag soll unter Berücksichtigung der notwendigen Hygienemaßnahmen so "normal" wie möglich verlaufen. Alle Familien, die Unterstützung benötigen, können ihre Kinder in den Kindergarten oder Hort bringen. Der Besuch ist nicht vom beruflichen Hintergrund der Eltern oder Obsorgeberechtigten abhängig. Eine Bestätigung des Arbeitsplatzes ist nicht notwendig.

Wichtig ist, dass kein Kind seinen Platz verliert bzw. die Förderung für einen Platz im privaten Kindergarten, wenn es derzeit nicht in den Kindergarten kommt. Diese Ausnahmeregelung gilt bis zum Ende der Weihnachtsferien.

Die Öffnungszeiten der Standorte können bedarfsorientiert angepasst werden. Bitte stimmen Sie sich bezüglich der benötigten Besuchszeiten direkt mit Ihrer elementaren Bildungseinrichtung ab.

Zudem gelten nach Empfehlung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung erweiterte Sicherheitsvorkehrungen.

Hygiene-, Präventions- und Verfahrensleitlinien (165 KB PDF) - Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF)

Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr

Seit 22. November 2021 gilt bis zum Ende des Lockdowns ein Fernbleiben im Rahmen des verpflichtenden Kindergartenjahres in den elementaren Bildungseinrichtungen als zulässig.

Wiener Kindergärten Corona-Hotline

Bei Fragen können sich Eltern von Kindergartenkindern, Kindergarten-Mitarbeiter*innen, Tagesmütter und -väter sowie Trägerorganisationen, also Verantwortliche für Kindergärten, Horte, oder Kindergruppen an die Wiener Kindergärten Corona-Hotline wenden.

  • Telefon: +43 1 90 141
  • Erreichbar: Montag bis Freitag, jeweils von 7.30 bis 18 Uhr

Kinder mit Anzeichen von Krankheit

Es gilt grundsätzlich, unabhängig von Corona, dass kranke Kinder nicht in den Kindergarten kommen dürfen. Der Schutz aller Kinder und Mitarbeiter*innen ist besonders wichtig.

Eine mögliche Erkrankung eines Kindes sollte medizinisch abgeklärt werden. Wenn Ihr Kind mehrmals niest, einmal hustet oder eine leicht rinnende Nase ohne sonstige Symptome hat, müssen Sie das noch nicht abklären lassen. Wenn Ihr Kind aber starke Beschwerden hat und dem Gruppengeschehen nicht folgen kann, was auch ein "normaler" Schnupfen verursachen kann, soll sich das Kind zu Hause in Ruhe auskurieren.

Hygienebestimmungen und Sicherheitsvorkehrungen

Im Kindergarten und Hort kann bei vielen Begegnungen mit und unter den Kindern der jeweils gesetzlich erforderliche Mindestabstand nicht eingehalten werden. Die räumlichen und organisatorischen Möglichkeiten sind je nach Kindergarten- und Hortstandort unterschiedlich.

Daher regelt jeder Standort die organisatorischen Maßnahmen zur Sicherheit von Kindern, Eltern und Mitarbeiter*innen individuell, das betrifft zum Beispiel den Zutritt zum Kindergarten.

Beim Bringen und Abholen müssen die Eltern oder abholberechtigten Personen FFP2-Maske tragen. Das Einhalten des Sicherheitsabstandes von mindestens einem Meter soll jedenfalls eingehalten werden.

Persönlicher Austausch (Entwicklungsgespräche, Elternabend, Einschreibung et cetera) zwischen Obsorgeberechtigten und Standort-Mitarbeiter*innen kann unter Einhaltung der notwendigen Hygienebestimmungen stattfinden. Eltern haben dazu aber den Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorzuweisen und MNS zu tragen. Wird kein Nachweis erbracht, ist ein Zutritt nicht möglich.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Leitung des Kindergartens beziehungsweise des Horts.

Nach Empfehlung des Bundesministeriums für Bildung kommen besondere Schutzmaßnahmen zur Anwendung:

Hygiene-, Präventions- und Verfahrensleitlinien (165 KB PDF) - Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF)

Vorgehensweise bei Verdachtsfällen und Quarantäne

  • Sollten bei einem Kind Symptome auftreten, wie etwa Fieber und Husten, werden die Eltern informiert, damit sie das Kind abholen. Im nächsten Schritt müssen die Eltern bei 1450 anrufen, wo entschieden wird, ob ein Test durchgeführt wird. Kontaktpersonen werden durch die Bildungseinrichtung informiert.
    Die Kontaktpersonen der Kategorie 1 (K1) in der Bildungseinrichtung werden im Laufe des Tages nach Hause entlassen und müssen für 10 Tage nach dem letzten Kontakt zur positiven Person in Heimquarantäne bleiben (kein Verlassen der Wohnung!).
    • Kindergarten:
      • Bei einem bestätigten Fall eines Kindes in einer Kleinkinder- oder Kindergartengruppe, sind alle Personen aus dem Gruppenverband inklusive Betreuungspersonen als K2 zu klassifizieren (mit Ausnahme von begründeten Einzelfällen).
        • Handelt es sich bei dem bestätigten Fall um eine erwachsene Person, wird die gesamte Kleinkinder- bzw. Kindergartengruppe als K1 klassifiziert. Ausnahme: vollständig Geimpfte oder Genesene. Der Besuch der Bildungseinrichtung ist allerdings bei Gruppenschließung auch für K2-Kinder nicht erlaubt.
          • Gruppensperre für 5 Tage ab dem Letztkontakt zur positiven Person
          • Besuch der Bildungseinrichtung ab Tag 6 ist nur mit negativem PCR-Test erlaubt
        • Ab dem 2. bestätigten Fall innerhalb von 10 Tagen in derselben Kleinkinder- oder Kindergartengruppe, werden alle Kinder der Gruppe als K1 klassifiziert. Ausnahme: vollständig Geimpfte oder Genesene. Der Besuch der Bildungseinrichtung ist bei Gruppenschließung auch für K2-Kinder nicht erlaubt.
          • Gruppensperre für 5 Tage ab dem Letztkontakt zur positiven Person
          • Besuch der Bildungseinrichtung ab Tag 6 ist nur mit negativem PCR-Test erlaubt
    • Hort:
      • Bei einem bestätigten Fall in der Hortgruppe (Kind oder erwachsene Person) sind alle Kontaktpersonen als K2 zu klassifizieren, wenn die Infektionsschutzmaßnahmen (altersabhängig MNS/FFP2 Maske getragen) eingehalten wurden
        • Ab dem 2. bestätigten Fall in der Hortgruppe innerhalb von 10 Tagen sind alle Kontaktpersonen unabhängig von der Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen als K1 zu klassifizieren, Ausnahme: vollständig Geimpfte oder Genesene. Der Besuch der Bildungseinrichtung ist allerdings bei Gruppenschließung auch für K2-Kinder nicht erlaubt.
          • Gruppensperre für 5 Tage ab dem Letztkontakt zur positiven Person.
          • Der Hortbesuch ab Tag 6 ist nur mit negativem PCR-Test erlaubt
  • Kontaktpersonen, die von K1 zu K2 herabgestuft wurden, sollen Schutzmaßnahmen strikt einhalten und zusätzlich einen Mund-Nasen-Schutz (Kinder von 6 bis 14 Jahren) beziehungsweise eine FFP2-Maske im Innenraum für 5 Tage nach dem Letztkontakt zur positiven Person tragen. Kindergartenkinder sind vom Tragen eines MNS ausgenommen. Nach Bekanntwerden der Kontaktsituation und am Tag 5 nach dem Letztkontakt zur positiven Person ist ein PCR-Test durchzuführen.
  • Ein Freitesten ist für K1-Kontaktpersonen ab Tag 5 nach dem Letztkontakt zur positiv getesteten Person mittels PCR-Test möglich.
  • Quarantäneregelungen für K1-Haushaltsmitglieder und haushaltsähnliche Kontakte: Können Schutzmaßnahmen wie Isolation, Abstand und Maske im Wohnbereich nicht eingehalten werden, gilt eine Quarantänedauer von 10 Tagen für K1-Personen. Es ist keine Freitestung ab Tag 5 möglich.
  • Nähere Informationen
  • Aktuelle Informationen zur Einreiseverordnung (Rückkehr nach Österreich)

Servicestellen der Stadt Wien - Kindergärten

Übermitteln Sie bitte Ihr Anliegen per E-Mail, Fax oder Telefon. Viele Angelegenheiten lassen sich schriftlich beziehungsweise telefonisch klären.
Kontakt zu den Servicestellen der Stadt Wien - Kindergärten (MA 10)

Falls dennoch ein persönlicher Termin notwendig ist, vereinbaren Sie diesen bitte telefonisch unter +43 1 277 55 55.

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