Kindergärten und Horte während der Corona-Krise

Elementare Bildungseinrichtungen

Die elementaren Bildungseinrichtungen sind geöffnet. Eltern beziehungsweise Obsorgeberechtigte müssen die Bildungseinrichtung über ein Fernbleiben ihres Kindes informieren.

Die Öffnungszeiten der Standorte können bedarfsorientiert angepasst werden. Bitte stimmen Sie sich bezüglich der benötigten Besuchszeiten direkt mit Ihrer elementaren Bildungseinrichtung ab.

Zudem gelten nach Empfehlung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung erweiterte Sicherheitsvorkehrungen.

Hygiene-, Präventions- und Verfahrensleitlinien (165 KB PDF) - Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF)

Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr

In den elementaren Bildungseinrichtungen gilt das verpflichtende Kindergartenjahr für Kinder im letzten Jahr vor Schuleintritt.

Besucht ein Kind im verpflichtenden Kindergartenjahr die Einrichtung nicht, bedarf es einer individuellen Entschuldigung.

Wiener Kindergärten Corona-Hotline

Bei Fragen können sich Eltern von Kindergartenkindern, Kindergarten-Mitarbeiter*innen, Tagesmütter und -väter sowie Trägerorganisationen, also Verantwortliche für Kindergärten, Horte, oder Kindergruppen an die Wiener Kindergärten Corona-Hotline wenden.

  • Telefon: +43 1 90 141
  • Erreichbar: Montag bis Freitag, jeweils von 7.30 bis 18 Uhr

Kinder mit Anzeichen von Krankheit

Es gilt grundsätzlich, unabhängig von Corona, dass kranke Kinder nicht in den Kindergarten kommen dürfen. Der Schutz aller Kinder und Mitarbeiter*innen ist besonders wichtig.

Eine mögliche Erkrankung eines Kindes sollte medizinisch abgeklärt werden. Wenn Ihr Kind mehrmals niest, einmal hustet oder eine leicht rinnende Nase ohne sonstige Symptome hat, müssen Sie das noch nicht abklären lassen. Wenn Ihr Kind aber starke Beschwerden hat und dem Gruppengeschehen nicht folgen kann, was auch ein "normaler" Schnupfen verursachen kann, soll sich das Kind zu Hause in Ruhe auskurieren.

Hygienebestimmungen und Sicherheitsvorkehrungen

Im Kindergarten und Hort kann bei vielen Begegnungen mit und unter den Kindern der jeweils gesetzlich erforderliche Mindestabstand nicht eingehalten werden. Die räumlichen und organisatorischen Möglichkeiten sind je nach Kindergarten- und Hortstandort unterschiedlich.

Daher regelt jeder Standort die organisatorischen Maßnahmen zur Sicherheit von Kindern, Eltern und Mitarbeiter*innen individuell, das betrifft zum Beispiel den Zutritt zum Kindergarten.

Beim Bringen und Abholen müssen die Eltern oder abholberechtigten Personen FFP2-Maske tragen. Das Einhalten des Sicherheitsabstandes von mindestens einem Meter soll jedenfalls eingehalten werden.

Persönlicher Austausch (Entwicklungsgespräche, Elternabend, Einschreibung et cetera) zwischen Obsorgeberechtigten und Standort-Mitarbeiter*innen kann unter Einhaltung der notwendigen Hygienebestimmungen stattfinden. Eltern haben dazu aber den Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorzuweisen und MNS zu tragen. Wird kein Nachweis erbracht, ist ein Zutritt nicht möglich.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Leitung des Kindergartens beziehungsweise des Horts.

Nach Empfehlung des Bundesministeriums für Bildung kommen besondere Schutzmaßnahmen zur Anwendung:

Hygiene-, Präventions- und Verfahrensleitlinien (165 KB PDF) - Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF)

Vorgehensweise bei Verdachtsfällen und Quarantäne

  • Sollten bei einem Kind Symptome auftreten, wie etwa Fieber und Husten, werden die Eltern informiert, damit sie das Kind abholen. Im nächsten Schritt müssen die Eltern bei 1450 anrufen, wo entschieden wird, ob ein Test durchgeführt wird. Kontaktpersonen werden durch die Bildungseinrichtung informiert.
  • Bei einer positiven Testung eines Kindergartenkindes werden alle engen Kontaktpersonen als K1-Personen kategorisiert. Ausgenommen sind all jene Personen, die nachweislich als K2 zu klassifizieren sind (genesen, geimpft, neutralisierende Antikörper). Die Kontaktpersonen der Kategorie 1 (K1) in der Bildungseinrichtung werden im Laufe des Tages nach Hause entlassen und müssen für 14 Tage nach dem letzten Kontakt zur positiven Person in Heimquarantäne bleiben (kein Verlassen der Wohnung!).
  • Ein Freitesten ausschließlich für den Kindergartenbesuch ist für K1-Kontaktpersonen unter den Kindern ab Tag 5 nach dem Letztkontakt mittels PCR-Test möglich. Zusätzlich ist ein negatives PCR-Testergebnis ab Tag 10 nach dem Letztkontakt vorzulegen.
  • Bei Positivtestung eines Schul-/Hortkindes werden die direkte Sitznachbarn im Radius von 2 Metern sowie sonstige enge Kontakte als K1-Kontakte kategorisiert. Es wird eine 14-tägige Heimquarantäne angeordnet.
  • Wenn eine genaue Kategorisierung in K1 und K2 nicht möglich ist, werden alle engen Kontaktpersonen als K1-Personen kategorisiert. Ausgenommen sind all jene Personen, die nachweislich als K2 zu klassifizieren sind (genesen, geimpft, neutralisierende Antikörper).
  • Ist die erkrankte Person ein Kind, kann nach 5 Tagen die Quarantäne ausschließlich für den Hortbesuch mit einem negativen PCR-Test verkürzt werden. Zusätzlich ist ein negatives PCR-Testergebnis ab Tag 10 nach dem Letztkontakt vorzulegen.
  • Für den Hortbesuch ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bis zum negativen Testergebnis ab Tag 10 erforderlich.
  • Ist die erkrankte Person eine erwachsene Person, kann nach 10 Tagen die Quarantäne mit einem negativen PCR-Test verkürzt werden.
  • Bestanden in der Kontaktsituation geeignete nachvollziehbar korrekt umgesetzte Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos (zum Beispiel beidseitiges Tragen von Mund-Nasen-Schutz, Trennwand, einseitiges Tragen einer FFP2-Maske), können Personen, die ebenso Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten, als Kontaktpersonen der Kategorie 2 (K2) klassifiziert werden. Kontaktpersonen der Kategorie 1 (K1), die innerhalb der letzten 6 Monate als bestätigter Erkrankungsfall klassifiziert wurden oder durch den Abschluss der Impfung grundimmunisiert sind (14 Tage nach 2. Impfung beziehungsweise 28 Tage nach einteiliger Impfung) oder nach Genesung einmalig geimpft wurden (14 Tage danach), können zu Kontaktpersonen der Kategorie 2 herabgestuft werden. K2-Kontaktkinder im Kindergarten und Hort können weiterhin die Bildungseinrichtung besuchen. Für Hortkinder gilt für 10 Tage eine Maskenpflicht in Innenräumen und bei allen gruppenübergreifenden Aktivitäten.
  • Wenn beim Personal K1-Personen zu kategorisieren sind (da nicht vollständig immunisiert, genesen oder neutralisierende Antikörper), gilt die Absonderung auch für 5 Tage. Danach ist der Dienst bei negativem PCR-Test und täglicher Testung bis 10 nach Letztkontakt zu versehen. Die FFP2-Maskenpflicht ist strikt einzuhalten.
  • Nähere Informationen
  • Aktuelle Informationen zur Einreiseverordnung (Rückkehr nach Österreich)

Servicestellen der Stadt Wien - Kindergärten

Übermitteln Sie bitte Ihr Anliegen per E-Mail, Fax oder Telefon. Viele Angelegenheiten lassen sich schriftlich beziehungsweise telefonisch klären.
Kontakt zu den Servicestellen der Stadt Wien - Kindergärten (MA 10)

Falls dennoch ein persönlicher Termin notwendig ist, vereinbaren Sie diesen bitte telefonisch unter +43 1 277 55 55.

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