Kindergärten und Horte während der Corona-Krise

Elementare Bildungseinrichtungen

Die elementaren Bildungseinrichtungen sind geöffnet. Der Alltag soll unter Berücksichtigung der jeweiligen geltenden Regelungen so "normal" wie möglich für die Kinder verlaufen. Eltern beziehungsweise Obsorgeberechtigte müssen die Bildungseinrichtung über ein Fernbleiben ihres Kindes informieren.

Die Öffnungszeiten der Standorte können bedarfsorientiert angepasst werden. Bitte stimmen Sie sich bezüglich der benötigten Besuchszeiten direkt mit Ihrer elementaren Bildungseinrichtung ab.

Zudem gelten nach Empfehlung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung erweiterte Sicherheitsvorkehrungen.

Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr

In den elementaren Bildungseinrichtungen gilt das verpflichtende Kindergartenjahr für Kinder im letzten Jahr vor Schuleintritt.

Besucht ein Kind im verpflichtenden Kindergartenjahr die Einrichtung nicht, bedarf es einer individuellen Entschuldigung.

Wiener Kindergärten Corona-Hotline

Bei Fragen können sich Eltern von Kindergartenkindern, Kindergarten-MitarbeiterInnen, Tagesmütter und -väter sowie Trägerorganisationen, also Verantwortliche für Kindergärten, Horte, oder Kindergruppen an die Wiener Kindergärten Corona-Hotline wenden.

  • Telefon: +43 1 90 141
  • Erreichbar: Montag bis Freitag, jeweils von 7.30 bis 18 Uhr

Kinder mit Anzeichen von Krankheit

Es gilt grundsätzlich, unabhängig von Corona, dass kranke Kinder nicht in den Kindergarten kommen dürfen. Der Schutz aller Kinder und MitarbeiterInnen ist besonders wichtig.

Eine mögliche Erkrankung eines Kindes sollte medizinisch abgeklärt werden. Wenn Ihr Kind mehrmals niest, einmal hustet oder eine leicht rinnende Nase ohne sonstige Symptome hat, müssen Sie das noch nicht abklären lassen. Wenn Ihr Kind aber starke Beschwerden hat und dem Gruppengeschehen nicht folgen kann, was auch ein "normaler" Schnupfen verursachen kann, soll sich das Kind zu Hause in Ruhe auskurieren.

Hygienebestimmungen und Sicherheitsvorkehrungen

Im Kindergarten und Hort kann bei vielen Begegnungen mit und unter den Kindern der jeweils gesetzlich erforderliche Mindestabstand nicht eingehalten werden. Die räumlichen und organisatorischen Möglichkeiten sind je nach Kindergarten- und Hortstandort unterschiedlich.

Daher regelt jeder Standort die organisatorischen Maßnahmen zur Sicherheit von Kindern, Eltern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern individuell, das betrifft zum Beispiel den Zutritt zum Kindergarten. Eltern und externe Personen müssen verpflichtend eine FFP2-Maske im Kindergarten beziehungsweise im Eingangsbereich tragen und den erforderlichen Mindestabstand von 1 Meter einhalten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen eine FFP2-Maske tragen, wenn sie nicht getestet sind.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Leitung des Kindergartens beziehungsweise des Horts.

Nach Empfehlung des Bundesministeriums für Bildung kommen besondere Schutzmaßnahmen zur Anwendung:

Empfehlungen des BMSGPK zu Schutzmaßnahmen in Kindergärten (350 KB PDF)

Vorgehensweise bei Verdachtsfällen und Quarantäne

  • Sollten bei einem Kind Symptome auftreten, wie etwa Fieber und Husten, werden die Eltern informiert, damit sie das Kind abholen. Im nächsten Schritt müssen die Eltern bei 1450 anrufen, wo entschieden wird, ob ein Test durchgeführt wird. Kontaktpersonen werden durch die Bildungseinrichtung informiert. Wenn das Kind positiv ist, dürfen die Kontaktkinder und das Kontaktpersonal der Gruppe den Kindergarten beziehungsweise Hort nicht mehr besuchen.
    Bestanden in der Kontaktsituation geeignete nachvollziehbar korrekt umgesetzte Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos (zum Beispiel beidseitiges Tragen von Mund-Nasen-Schutz, Trennwand, einseitiges Tragen einer FFP2-Maske), können Personen, die ebenso Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten, als Kontaktpersonen der Kategorie 2 (K2) klassifiziert werden. Kontaktpersonen der Kategorie 1 (K1), die innerhalb der letzten 6 Monate als bestätigter Erkrankungsfall klassifiziert wurden oder durch den Abschluss der Impfung (alle vorgesehenen Teilimpfungen) grundimmunisiert sind oder nach Genesung einmalig geimpft wurden, können zu Kontaktpersonen der Kategorie 2 herabgestuft werden.
    Die Kontaktpersonen der Kategorie 1 (K1) in der Bildungseinrichtung werden im Laufe des Tages nach Hause entlassen und müssen für 14 Tage nach dem letzten Kontakt zur positiven Person in Heimquarantäne bleiben (kein Verlassen der Wohnung!).
    Nähere Informationen zum Coronavirus
    Nähere Informationen zu Verdachtsfällen und Tests
  • Wenn eine 14-tägige Heimquarantäne vorgeschrieben ist, dürfen Kind und Eltern auch 14 Tage lang den Kindergarten beziehungsweise Hort nicht besuchen. Ab dem 10. Tag kann die Quarantäne mit einem negativen PCR-Test verkürzt werden. Der Besuch des Kindergartens beziehungsweise Horts ist vorzeitig nur möglich, wenn die Stammgruppe des Kindes wieder in Betrieb ist und die Eltern das negative Testergebnis des Kindes vorzeigen.
    Nähere Informationen zu positiven Testergebnissen und Quarantäne

Servicestellen der Stadt Wien - Kindergärten

Übermitteln Sie bitte Ihr Anliegen per E-Mail, Fax und Telefon. Viele Angelegenheiten lassen sich schriftlich beziehungsweise telefonisch klären.
Kontakt zu den Servicestellen der Stadt Wien - Kindergärten (MA 10)

Falls dennoch ein persönlicher Termin notwendig ist, vereinbaren Sie diesen bitte telefonisch unter +43 1 277 55 55.

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