Wien fördert internationale Spitzentalente der Wissenschaft

Video: Prestigeträchtiger Forschungspreis im Rathaus verliehen

Wien ist eine bedeutende Forschungsstadt. Um diesen internationalen Wettbewerbsvorteil zu sichern, braucht es die besten Köpfe. Das "Vienna Research Groups Programm" des WWTF bringt seit 8 Jahren international erfolgreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler langfristig nach Wien.

Bürgermeister Michael Ludwig: "Städte sind wissenschaftliche und wirtschaftliche Kraftzentren. Mit dem Wiener Wissenschafts- und Technologieförderungsfonds (WWTF) haben wir das Instrument, mit dem wir Forschung fördern und international anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Wien bringen können."

Bürgermeister Michael Ludwig, Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler, Forscherin Filipa Sousa, WWTF-Präsident Michael Häupl, Forscherin Lillian Petersen und Universitätsrektor Heinz Engl

Bürgermeister Michael Ludwig, Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler, Forscherin Filipa Sousa, WWTF-Präsident Michael Häupl, Forscherin Jillian Petersen und Universitätsrektor Heinz Engl (v.l.n.r.)

Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler: "Exzellenzprogramme wie dieses sind eines der wichtigsten Vorhaben der Wiener Forschungs- und Innovationsstrategie."

WWTF-Präsident Michael Häupl: "Durch seine strengen internationalen Auswahlverfahren identifiziert der WWTF die besten ForscherInnen; durch seine interdisziplinären Projektförderungen erlaubt er der Forschung, neue Wege zu beschreiten."

WWTF fördert Schwerpunkte Wiens

Der WWTF ist der einzige größere privat-gemeinnützige Forschungsförderer in Österreich. Seine Aufgabe ist die Finanzierung von Spitzenprojekten in der wissenschaftlichen Forschung sowie die Bindung höchsttalentierter junger Forscherinnen und Forscher an den Standort Wien. Er konzentriert seine Mittel auf die Felder Life Sciences, Informations- und Kommunikationstechnologien, Angewandte Mathematik sowie Kognitionsforschung. Hier weist Wien bereits große Stärken auf.

Beispiele für den Erfolg

Beispiele für den Erfolg des "Vienna Research Groups Programms" sind die beiden Forscherinnen Jillian Petersen und Filipa Sousa. Die beiden Biologinnen forschen seit Jahren für die Universität Wien und wurden jeweils für ihre Leistung mit dem "ERC Starting Grant" ausgezeichnet, einer der prestigeträchtigsten und mit jeweils rund 1,5 Millionen Euro dotierten Wissenschafts-Auszeichnungen in Europa.

Das ERC Starting Grant Projekt von Jillian Petersen hat zum Ziel, bisher unerforschten, aber fundamentalen Prozessen von Symbiosen auf den Grund zu gehen. Praktisch jedes Tier – auch der Mensch – lebt in sogenannter Symbiose mit Bakterien, die unsere Gesundheit, den Stoffwechsel und die Evolution maßgeblich positiv beeinflussen.

Ziel des Projekts von Filipa Sousa ist herauszufinden, wie Mikroorganismen, zum Beispiel Archaea, Energie für Stoffwechselleistungen verfügbar machen können, und wie diese Prozesse im Laufe der erdgeschichtlichen Entwicklung entstanden sind.

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