Größtes Bildungsgrätzl Wiens in Währing

Video: Wiens größtes Bildungsgrätzl für 2.000 Kinder entsteht

Rund um den Marie-Ebner-Eschenbach-Park in Währing entsteht das Bildungsgrätzl "Ebner-Inklusiv-Eschenbach". Dort arbeiten ab sofort mehrere öffentliche und private Bildungseinrichtungen zusammen. Vernetzt werden dabei städtische und private Schulen und Kindergärten, sonderpädagogische Einrichtungen sowie Angebote der Jugendbetreuung. Durch die gemeinsame Nutzung von Freiflächen und Sportplätzen soll das Miteinander im außerschulischen Alltag gefördert werden. Im Mittelpunkt steht das Verbindende, das "Inklusive".


Bezirksvorsteherin Silvia Nossek, Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky und Lokale Agenda Währing-Sprecherin Michaela Mischek.

Bezirksvorsteherin Silvia Nossek, Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky und Lokale Agenda Währing-Sprecherin Michaela Mischek (v.l.n.r.)

Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky: "Das Besondere an diesem neuen Bildungsgrätzl ist, dass die Initiative für die Umsetzung von engagierten ElternvertreterInnen und einer Lokalen Agenda-Gruppe ausgegangen ist."

Bezirksvorsteherin Silvia Nossek: "Währing ist ein bunter und vielfältiger Bezirk. Die bei der AgendaWähring aktiven Menschen zeigen, was Engagement und Kreativität aus dieser Vielfalt machen können."

Bildungsgrätzl für rund 2.000 Kinder und Jugendliche

Das Bildungsgrätzl "Ebner-Inklusiv-Eschenbach" ist das erste Bildungsgrätzl, das öffentliche Pflichtschulen, Bundesschulen, Schulen für Kinder mit Behinderungen, Kindergärten, Sportvereine und Privatschulen umfasst. Insgesamt werden vom neuen Bildungsgrätzl rund 2.000 Kinder und Jugendliche erfasst.

Konkret sind drei Kindergärten und sieben Schulen mit an Bord:

  • Kindergarten Staudgasse
  • Kindergarten Paulinengasse
  • Kindergarten Simonygasse
  • "bunte" Volksschule in der Schulgasse
  • Volks- und Sonderschule Hans-Radl-Schule
  • NMS Hans-Radl-Schule
  • NMS Schopenhauerstraße
  • PTS Schopenhauerstraße
  • Bundesgymnasium Klostergasse
  • Vienna Elementary School

Vereinbart ist auch die Kooperation mit Organisationen wie beispielsweise dem Fairplay-Team oder Molly's Jugendtreff.

Gemeinsame Aktivitäten und Nutzung von Freiräumen

In den nächsten Monaten will man sich im Grätzl gemeinsam mit der Stadt Wien um eine noch bessere Nutzung vorhandener Freiräume bemühen und auch neue Begegnungsorte erschließen. Angedacht sind beispielsweise eine verstärkte Einbeziehung des Sportplatzes in der Simonygasse, die Nutzung der Staudgasse als Begegnungsort, die gemeinsame Gestaltung von Schulvorplätzen und auch eine bessere Schulwegsicherung. Weiters wird auch ein gemeinsames Nachmittags- und Freizeitprogramm für das Grätzl entwickelt, das unter anderem gemeinsame Aktivitäten im Bereich Schauspiel und Musik, Werken, Basteln und Malen umfasst.

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