Tempo 30 in der Favoritenstraße

Die Favoritenstraße wird für Fußgängerinnen und Fußgänger angenehmer und sicherer gestaltet.

Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl mit einem Tempo-30-Schild

In der letzten Bezirksvertretungssitzung wurde eine Tempo-Reduktion in der Favoritenstraße auf 30 km/h beschlossen. Zusätzlich soll die Straße für Fußgängerinnen und Fußgänger attraktiver gestaltet werden.

"Wie wir Straßen, Zebrastreifen oder Gehsteige gestalten, beeinflusst, ob wir uns im öffentlichen Raum wohl fühlen. Je mehr Menschen zu Fuß unterwegs sind, je sicherer die Straßen sind, desto höher die Lebensqualität in einer Stadt", sagt Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl.

Ausweitung 30er-Zone

Die bereits bestehende 30er-Zone zwischen Irene-Harand-Platz und Paulanergasse soll bis zum Südtiroler Platz ausgeweitet werden. Zusätzlich sollen verbesserte Übergänge Fußgängerinnen und Fußgängern ein sicheres Queren ermöglichen. Dafür sollen auch kluge Ampelschaltungen sorgen. Außerdem werden weitere Sitzmöglichkeiten aufgestellt und es soll geprüft werden, ob es Platz für neue Bäume gibt.

Im Unterschied zu anderen großen Hauptstraßen im Bezirk ist die Umsetzung einer 30er-Zone auf der Favoritenstraße leicht möglich. Während es in der Prinz-Eugen-Straße und der Wiedner Hauptstraße Auswirkungen auf den Straßenbahnverkehr gäbe, existiert dieses Problem auf der Favoritenstraße nicht. "Auf der Favoritenstraße gibt es regelmäßig Unfälle, oft sind FußgängerInnen betroffen. Wir wissen aus anderen europäischen Städten, welchen Effekt Tempo 30 hat: In Helsinki oder Oslo gibt es seither so gut wie keine schweren Unfälle mehr", begründet Halbwidl die Tempo-Reduktion.

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