Neugestaltung der Argentinierstraße

Ziele der Neugestaltung sind eine Verkehrsberuhigung, mehr Grün, eine bessere Aufenthaltsqualität sowie Verbesserungen für den Radverkehr. Die Anrainer*innen dürfen mitgestalten.

Foto von 3 Informationsbroschüren "Wir gestalten die neue Argentinierstraße"

Vor allem für Radfahrende und Fußgänger*innen ist die Argentinierstraße eine wichtige Verbindung zwischen Innenstadt und Hauptbahnhof. Nun startet die Planung für die seit längerem diskutierte Neugestaltung. Verbesserungen soll es vor allem für den Radverkehr geben. Weitere Ziele sind eine Verkehrsberuhigung, mehr Grün, mehr Platz für das Gehen und eine bessere Aufenthaltsqualität.

Bis 11. Mai 2022 konnten die Anrainer*innen bei einer Befragung online oder per Karte mitmachen. 9.200 Folder wurden dafür an die Haushalte im Grätzl verteilt. Der Umbau wird von einem Projekt-Team der Stadt, dem 4. Bezirk und der Mobilitätsagentur Wien begleitet und umgesetzt. Die Anrainer*innen sind in den Prozess eingebunden.

"Es ist mir sehr wichtig, die Bewohner*innen des Grätzls rund um die Argentinierstraße in die Gestaltung einzubinden. Darum freue ich mich sehr darüber, jetzt mit der ersten Befragung zu starten. Wir laden alle ein, sich zu beteiligen und uns zu sagen, was ihnen für die Zukunft wichtig ist", so Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl.

Mehrere Planungsschritte

Die Ergebnisse der Bürger*innen-Befragung fließen in die Konzepterstellung ein. Im Juni 2022 sollen 2 mögliche Varianten für die Gestaltung vorgestellt werden. Die Bewohner*innen des Grätzls können dann wählen, welche Variante ihnen am liebsten ist. Auf Basis der Entscheidung geht es dann in die Planung durch Expert*innen. Im Frühjahr 2023 wird der Stand der Planung vorgestellt und die Anrainer*innen können nochmals Rückmeldung geben.

Mehr Grün und mehr Sicherheit

Der Auslöser für die Neugestaltung der Argentinierstraße ist die dringend nötige Anpassung der Fahrrad-Infrastruktur, die noch aus den 1980er-Jahren stammt. "Ziel der Stadt und des Bezirks ist es, dass auf der Argentinierstraße in Zukunft alle gut und sicher unterwegs sein können", sagt Halbwidl.

Der Umbau soll unter anderem durch sicheres Radfahren in beide Richtungen und sichere Querungen für Zu-Fuß-Gehende mehr Verkehrssicherheit schaffen. Mehr Grün soll für eine bessere Aufenthaltsqualität und ein besseres Mikroklima sorgen. Anrainer*innen sollen auch weiter zufahren können und Parkplätze erhalten bleiben. Herausfordernd sind dabei die vielen Einbauten für Strom-, Gas-, Wasser- und Datenleitungen im Untergrund, die Baumpflanzungen erschweren können. Nach der Neugestaltung soll es zudem mehr Platz im Öffentlichen Raum für Treffpunkte und Sitzgelegenheiten geben.

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