Wechsel an der Spitze des Bezirks

Am 22. Oktober 2018 wurde Mag.a Lea Halbwidl zur neuen Bezirksvorsteherin der Wieden gewählt. Sie folgt auf Leopold Plasch, der 8 Jahre lang die Geschicke des Bezirks gelenkt hatte.

Der neue Wiedner Bezirksvorsteher Leo Plasch und seine Stellvertreterin Lea Halbwidl

Die neue Bezirksvorsteherin Mag.a Lea Halbwidl möchte die Wieden zum kinderfreundlichsten Bezirk der Stadt machen.

Die 36-jährige Mag.a Lea Halbwidl möchte die Wieden zum kinderfreundlichsten Bezirk Wiens machen. In diesem Bereich hat die bisherige Bezirksvorsteher-Stellvertreterin in den vergangenen 8 Jahren gemeinsam mit ihrem Vorgänger Leo Plasch schon sehr viel weitergebracht. "Neben den Bildungseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen, die wir familienfreundlicher gestalten wollen, setzen wir auch im Freizeitbereich auf Verbesserungen für die Kinder. Der Winter-Indoor-Spielplatz, das Eltern-Baby-Café oder die Wiedner Winter- und Sommerwochen sind gute Beispiele dafür", so Halbwidl.

Dialog mit der Bevölkerung

Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und die Stärkung der Nachbarschaft stehen bei Halbwidl weit oben auf der Agenda. Schließlich habe schon ihr Vorgänger ganz stark auf direkte Gespräche gesetzt: "Diesen Weg werde ich fortsetzen und weiter verstärken. Ich möchte den Dialog bei uns im Bezirk weiterentwickeln. Dazu gehört auch die gezielte Förderung des Zusammenlebens, denn starke Nachbarschaften machen das Leben einfach lebenswerter. Darum investieren wir in Projekte, die den Zusammenhalt fördern und unterstützen die vielfältige ehrenamtliche Arbeit auf der Wieden."

Leistbarer Wohnraum

Der vierte Bezirk ist eine der teuersten Wohngegenden der Stadt. Bisher waren in allen Bereichen des Bezirks Lagezuschläge erlaubt. Nach einer Entscheidung des OGH sieht die neue Lagezuschlagskarte der Stadt Wien in 17 von 29 Zählgebieten künftig Lagezuschläge als unzulässig an. Mit einem eigenen "Info-Service" will der Bezirk von nun an selbst etwas zum leistbaren Wohnen auf der Wieden beitragen: "Steigende private Mietpreise und Immobilienspekulation sind bei uns im Bezirk ein großes Thema. Ich setze mich dafür ein, dass bestehende Gesetze auch eingehalten werden. Mit Information und Service möchte ich konkret dazu beitragen, dass Familien auf der Wieden leistbaren Wohnraum finden können und Mieter und Vermieter informiert werden."

Gemeinsam den Bezirk weiterentwickeln

"Ich übergebe den Bezirk mit bestem Wissen und Gewissen an meine bisherige Stellvertreterin Lea Halbwidl, die seit 2010 an meiner Seite zahlreiche tolle Projekte für den Bezirk realisiert hat", erklärt Leopold Plasch. So gehen beispielsweise der Wiedner Indoor-Spielplatz, der Jugendtreff Fux4 oder der Wiedner Park-Klub auf Halbwidls Initiative zurück. Plasch, dem BürgerInnenbeteiligung immer ein großes Anliegen war, ist zuversichtlich, dass die neue Bezirksvorsteherin diesen Weg weiter beschreiten wird: "Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern können wir den Bezirk am besten weiterentwickeln."

Mag.a Lea Halbwidl hat Germanistik studiert, ist verheiratet und Mutter von 2 Kindern. Politisch aktiv ist sie seit 1998, von 2010 bis 2018 ist sie Bezirksvorsteher-Stellvertreterin der Wieden und Vorsitzende der Sozialkommission. Ehrenamtlich übt sie seit 2009 den Vorsitz der Volkshilfe Wieden aus.

Zur neuen Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin wurde Bezirksrätin Karin Eichler, langjährige SeniorInnen-Beauftragte auf der Wieden, gewählt. "Das neue Team steht auch für das Miteinander der Generationen auf der Wieden", so Halbwidl.


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