Öffentliche Gebäude im 4. Bezirk

Amtshaus

  • 1862 kaufte die Gemeinde Wien einen Baugrund in der Kleinschmidgasse 2.
  • Bau des Amtshauses nach Plänen des Architekten Fröhlich
  • Eröffnung am 5. Mai 1866
  • Zerstörung des Amtshauses im Zweiten Weltkrieg
  • Vorübergehende Verlagerung der Amtsgeschäfte in die Pressgasse
  • 1966 bis 1968 wurde ein neues Amtshaus in der Favoritenstraße nach Plänen des Wiener Stadtbauamts errichtet.
  • 1969 Übersiedlung an den jetzigen Standort
  • Ort: 4., Favoritenstraße 18
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Arbeiterkammer

Bezirksmuseum Wieden

  • Die Gründung erfolgte 1965, erste Ausstellungen fanden 1970 im Amtshaus statt.
  • 1978 Einzug des Museums in das ehemalige, 1873 erbaute, Städtische Volksbad in der Klagbaumgasse 4
  • Generalsanierung und umfangreicher Umbau des Gebäudes 1992 bis 1995
  • Im Saal mit den gefliesten Duschkabinen wurde die Galerie Tröpferlbad eingerichtet.
  • Das Bezirksmuseum zeigt zahlreiche Exponate zur historischen sowie kulturellen Entwicklung der Wieden in stationären und temporären Ausstellungen und Präsentationen.
  • Ort: 4., Klagbaumgasse 4
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Bibliothek der Technischen Universität

Haus der Kaufmannschaft

  • 1905 von Ernst von Gotthilf erbaut
  • Fassade in Formen des Neobarock gestaltet
  • Bemerkenswerter Balkon über dem Portal
  • Merkur-Büste über dem großen Mittelfenster des Festsaals
  • Allegorische Figuren auf den Attikaaufbauten von Josef Heu
  • Ort: 4., Schwarzenbergplatz 14
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Funkhaus

  • 1935 bis 1937 von Clemens Holzmeister, Heinrich Schmid und Hermann Aichinger gebaut für die am 1. Oktober 1924 gegründete Radio Verkehrs AG (RAVAG) (heute ORF)
  • Gedenktafel erinnert an sieben bedeutende Männer, die durch Erfindungen die Rundfunkentwicklung maßgeblich beeinflussten
  • Ort: 4., Argentinierstraße 30a
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Technische Universität

  • 1815 auf Anregung von Johann Joseph Prechtl als k.k. polytechnisches Institut begründet
  • 1816 bis 1817 in spätklassizistischem Stil errichtet
  • 1835 bis 1837 durch Zubauten wesentlich erweitert
  • 1872 Erhebung zur Technischen Hochschule
  • 1867 Bau des östlichen Seitentrakts
  • 1895 bis 1898 wird ein vierter Stock unter Hebung des Daches zugefügt
  • 1907 bis 1908 Erweiterung in Richtung Karlsgasse - Paniglgasse durch Carl König mit typischer Ringstraßenfassade; Der Hauptbau umschließt zwei große Innenhöfe.
  • Über dem Haupteingang Portikus mit ionischer Säulenordnung
  • Auf der hohen Attika: Figurengruppe von Josef Klieber
  • Genius Österreichs, unterstützt von Minerva, umgeben von Repräsentanten der Künste und Gewerbe
  • Festsaal reicht durch zwei Stockwerke, charakteristische Reliefmalerei gestaltet von Pietro Nobile
  • Ort: 4., Karlsplatz 13
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Theresianum/Diplomatische Akademie

  • Ging aus einem Gehöft hervor, das aus dem 14. Jahrhundert stammt
  • 1615 erwarb Kaiser Matthias den Hof
  • Errichtung des Sommerschlosses Favorita
  • 1683 auf Befehl von Graf Starhemberg niedergebrannt, um Wien besser verteidigen zu können
  • 1687 bis 1690 Wiederaufbau in größerer Form, in barockem Stil
  • 1746 überließ Maria Theresia Favorita den Jesuiten mit der Auflage, ein Collegium zur Heranbildung der Söhne des Adels einzurichten
  • Für das "Collegium Theresianum" wurden bauliche Erweiterungen vorgenommen
  • 1773 Auflösung des Jesuitenordens - Umwandlung in die "Theresianische Akademie"
  • 1778 mit der "Savoyischen Akademie"
  • 1783 hob Joseph II. die Erziehungsanstalt auf.
  • 1797 Wiederbegründung durch Franz II.
  • Weiterer Ausbau
  • Heute die Diplomatische Akademie und die Stiftung "Theresianische Akademie", die ein öffentliches Gymnasium führt
  • Ort: 4., Favoritenstraße 15
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Wien Museum Karlsplatz

  • Das Gebäude wurde von Oswald Haerdtl entworfen und am 23. April 1959 eröffnet .
  • Die Institution des Historischen Museums der Stadt Wien wurde mit 13. Mai 1887 angenommen.
  • Es enthält zahlreiche Sammlungen wie zum Beispiel Römerfunde, Objekte aus den Türkenbelagerungen, je ein Grillparzer und Looszimmer, Stadtmodelle, zahlreiche Gemälde und Kunstgegenstände sowie wienbezogene historische Objekte.
  • Jährlich werden viele, oft sehr umfangreiche, Ausstellungen gezeigt.
  • Seit der Eröffnung wurden mehrere bedeutende Umbauten und Erweiterungen vorgenommen.
  • Am 1. März 2003 erfolgte die Umbenennung in Wien Museum.
  • Ort: 4., Karlsplatz 8
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Wirtschaftskammer Österreich

  • Nach Plänen von Georg Lippert und Otto Mayr 1961 bis 1965 erbaut
  • Künstlerische Ausschmückung durch Fritz Wotruba, Max Weiler und Paul Flora
  • Vor dem Gebäude: Plastik "Völkerverbindende Familie" von Joannis Avramidis
  • Bis 1978 im Besitz der Semperit AG
  • 1981 an die Wirtschaftskammer Österreich
  • In der Folge umgebaut und erweitert
  • Ort: 4., Wiedner Hauptstraße 63
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