Historische Plätze im 4. Bezirk

Freihausviertel

  • Sgraffito zur Erinnerung an das Freihaus
  • 1642 erwarb Conrad Balthasar Graf Starhemberg Grundstücke in dieser Gegend.
  • 1643 erhielt er zusätzlich Lehen.
  • 1647 ging das Lehen in Eigentum über - Freigut.
  • Der ursprünglich hier angesiedelte Bau brannte 1657 ab.
  • 1660 wieder aufgebaut
  • 1684 Errichtung eines mehrgeschossigen Neubaus
  • Ab 1703 Bezeichnung "Freihaus"
  • Freihaus umfasste folgendes Gebiet: Wiedner Hauptstraße, Margaretenstraße, Schleifmühlgasse, Kühnplatz, Mühlgasse, Resselgasse
  • 1759 Brand
  • 1769 Wiederaufbau beendet
  • War damals das größte Mietshaus Wiens: sechs Höfe, 31 Stiegen, über 1.000 Bewohnerinnen und Bewohner
  • 1785 bis 1793 Erweiterung in Richtung Schleifmühlgasse und Mühlbach
  • 1782 bis 1801 gab es hier ein Theater unter Direktor Emanuel Schikaneder.
  • 30. September 1791: Uraufführung der Oper "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart
  • 1913 Beginn der Demolierung des Komplexes
  • 1936 Durchbruch Operngasse
  • In den 1970er-Jahren wurde der letzte Teil des Freihauses abgerissen.
  • Grundriss als Fassadenschmuck auf dem Haus Operngasse 36
  • Heute ist das Freihausviertel eine beliebte Einkaufsgegend.
  • Ort: 4., Operngasse 25
    Fahrplanauskunft

Naschmarkt

  • Straßenmarkt, der ursprünglich außerhalb des Kärntnertors abgehalten wurde
  • Ursprüngliche Begrenzung: Freihaus, Wiedner Hauptstraße, Wienfluss
  • Die Einwölbung des Wienflusses um 1900 machte eine Verlegung notwendig.
  • Bis 2009 lag der Naschmarkt zwischen der Wieden und Mariahilf.
  • 2009 wurden die Bezirksgrenzen der Wieden aus verwaltungstechnischen Gründen neu gezogen. Seitdem gehört der Naschmarkt zum 6. Bezirk.
  • Von August 2010 bis Oktober 2015 wurde der Naschmarkt generalsaniert.
  • Ort: 6., Naschmarkt
    Fahrplanauskunft
Verantwortlich für diese Seite:
Bezirksvorstehung Wieden
Kontaktformular