Frischluft-Ampeln für Wiedens Schulen

Die Messgeräte zeigen an, wann es Zeit ist zu lüften. Sie sorgen so für gute Luft in den Klassenzimmern.

2 Frauen in einer Gruppe von Schulkindern

Die "Ampel-Test-Klasse" der VS Phorusgasse mit Direktorin Ulrike Kaufmann und BVin Lea Halbwidl

Der 4. Bezirk hat die öffentlichen Volksschulen, die Neue Mittelschule Schäffergasse und die Polytechnische Schule in der Schaumburgergasse mit CO2-Ampeln ausgestattet. Die sogenannten Frischluft-Ampeln sollen die Qualität der Luft in den Schulen sichern.

Schlechte Luft in der Klasse ist eine potenzielle Gefahrenquelle für die Übertragung von Infektionskrankheiten und erschwert die Konzentration. Der CO2-Gehalt in einem Klassenraum steigt kontinuierlich an. Schlechte Luft wird oft zu spät bemerkt.


Schlechte Luft wird farblich angezeigt

Die Ampeln messen den CO2-Gehalt in der Luft und zeigen ihn farblich an: Ist die Luft gut, leuchten sie grün. Sobald der CO2-Gehalt zu hoch ist, schalten sie auf gelb. Bei sehr schlechter Luft zeigen die Ampeln rot an. So signalisieren sie, wann es Zeit ist zu lüften.

Ampeln für alle nach erfolgreichem Test

Im Winter 2020 erhielten 2 Klassen der Volksschule Phorusgasse CO2-Ampeln, um sie zu testen. Die Schulklassen berichteten, dass die Ampel in der Regel 2 Mal pro Stunde auf gelb schaltet. Die Luft im Raum war öfter schlecht als gedacht. In den Klassen wurde häufiger gelüftet. Damit zeigten die CO2-Ampeln ihre Wirkung. Infolgedessen entschied der Bezirk, Ampeln für alle öffentlichen Schulen im 4. Bezirk anzukaufen.

Bezirksvorsteherin Halbwidl:

Corona hat uns deutlich gezeigt, wie wichtig gute Luft in Räumen ist, in denen sich viele Menschen aufhalten. Gutes Lernen braucht gute Luft.
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