Partizipative Planung eines Schulvorplatzes in Währing

Die partizipative Planung des Schulvorplatzes in der Schulgasse soll den Übergang zum Park für Kinder und Jugendliche sicherer machen. Die gesamte Nachbarschaft ist zur Mitsprache eingeladen.

Wie es sein könnte

Personen diskutieren vor der Schule

Im Zeitraum Juli bis August wurden Interviews mit der umliegenden Nachbarschaft, Gewerbetreibenden und nahegelegenen Organisationen geführt. Basierend auf diesen Informationen wurden Ende September zwei Varianten direkt auf der Straße vorgestellt. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer konnten gleich vor Ort ausprobieren, wie es am Schulvorplatz in der Schulgasse künftig sein könnte. Vor allem der direkte Weg in den Schubertpark (dazu wurde ein Stück Zaun entfernt) erfreute sich großer Beliebtheit. Viele Anrainerinnen und Anrainer nutzten die Gelegenheit mit dem beauftragten Planungsbüro zwoPK über ihre Vorstellungen, aber auch über Ängste und Sorgen zu diskutieren.

Wie es weitergeht

Alle Rückmeldungen der letzten Monate werden vom Planungsbüro zwoPK aufbereitet und fließen in die bevorzugte Variante (Entwurfsplan) ein. Dieser wird im Rahmen einer Dialog-Woche vom 13. bis 17. November 2017 öffentlich vorgestellt.

Falls alles wie geplant läuft, kann nächstes Jahr im Sommer umgebaut werden. Zu Schulbeginn im Herbst 2018 könnten sich die Schülerinnen und Schüler und die umliegende Nachbarschaft über einen sicheren Schulweg, einen neu gestalteten Schulvorplatz und vielleicht sogar über eine Vergrößerung des Parks in Richtung Schulgasse freuen.

Projektidee

Die Bunte Schule liegt in Währing in der Schulgasse 57. Die Schulgasse wiederum grenzt an den Schubertpark. Die Kinder der Volksschule sind fast täglich im Park. Und nicht nur die Schülerinnen und Schüler der Bunten Schule, sondern auch jene des Gymnasiums Schopenhauerstraße 49 und der Volksschule De La Salle in der Schopenhauerstraße 44 nutzen den Park regelmäßig. In unmittelbarer Umgebung gibt es nur wenig Grün und der Schubertpark, in dem einst neben Schubert auch Beethoven, Nestroy und Grillparzer begraben waren, ist heute ein beliebter Treffpunkt der Nachbarschaft.

Ausgangspunkt des Projekts war der Übergang vom Park zu den drei nahegelegenen Schulen: Dieser ist derzeit schlecht gelöst und so lag es auf der Hand, darüber nachzudenken, wie die Situation für die Kinder und Jugendlichen sicherer gestaltet werden kann. Schnell war klar: Von kleineren Lösungen zur Verkehrsberuhigung bis zur mutigen Lösung, die Straße ohne Autoverkehr zu gestalten und den Schubertpark in Richtung Schule zu vergrößern, ist an diesem Ort viel möglich. Für eine gute Entscheidung braucht es in so einer Situation die Einbindung aller Beteiligten: Wofür würden die Kinder und Jugendlichen und andere Parkbesucherinnen und Parkbesucher den neuen Freiraum nutzen? Welche Möglichkeiten würde der zusätzliche Platz den Schulen eröffnen? Was wollen die Menschen in der Nachbarschaft? Um diese Fragen zu klären, hat Bezirksvorsteherin Silvia Nossek ein partizipatives Verfahren gestartet.

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