Partizipative Planung Schulvorplatz Schulgasse

Im Juni 2017 begann die partizipative Planung des Schulvorplatzes in der Schulgasse. Im November wurde der Vorentwurf in der Bezirksvorstehung präsentiert und diskutiert. Die Entscheidung, wie der Platz vor der Schule aussehen wird, fällt voraussichtlich im Jänner 2018.

Der Entwurfsplan

Personen diskutieren in der Bezirksvorstehung

Die Präsentation des Vorentwurfs stieß auf großes Interesse.

Im Sommer 2017 wurden Ideen und Anmerkungen zur Neugestaltung des Schulvorplatzes in der Schulgasse geführt. Das Planungsteam von zwoPK hat aus den vorhandenen Anliegen einen Vorentwurf entwickelt. Dieser Vorentwurf wurde im November in der Bezirksvorstehung öffentlich präsentiert. Rund 130 Personen nutzten die Möglichkeit sich zu informieren. An zwei Abenden wurde mit Bezirksvorsteherin Nossek, den Fachdienststellen und dem Projektbüro intensiv diskutiert.


Die Auswertung aller Rückmeldungen zeigt relativ große Einigkeit bei den gestalterischen Maßnahmen, wie Hochbeete im Park, mehr Platz für die Kinder vor der Schule sowie einen besseren Weg in den Park. Kontrovers wurde diskutiert, ob die Schulgasse im Bereich der Schule autofrei gestaltet wird oder weiterhin für den Autoverkehr zur Verfügung steht.

Das Planungsteam arbeitet nun auf Basis der Rückmeldungen einen Entwurfsplan aus, der den größtmöglichen Konsens aufweist. Die Entscheidung wie der Platz vor der Schule aussehen wird, fällt voraussichtlich im Jänner 2018.

Das Schubertviertel

Die Bunte Schule liegt in Währing in der Schulgasse 57. Die Schulgasse wiederum grenzt an den Schubertpark. Die Kinder der Volksschule sind fast täglich im Park. Und nicht nur die Schülerinnen und Schüler der Bunten Schule, sondern auch jene des Gymnasiums Schopenhauerstraße 49 und der Volksschule De La Salle in der Schopenhauerstraße 44 nutzen den Park regelmäßig. In unmittelbarer Umgebung gibt es nur wenig Grün und der Schubertpark, in dem einst neben Schubert auch Beethoven, Nestroy und Grillparzer begraben waren, ist heute ein beliebter Treffpunkt der Nachbarschaft.

Die Projektidee

Ausgangspunkt des Projekts war der Übergang vom Park zu den drei nahegelegenen Schulen. Dieser ist derzeit schlecht gelöst. Die Situation für die Kinder und Jugendlichen soll sicherer werden. Von kleineren Lösungen zur Verkehrsberuhigung bis zur mutigen Lösung, die Straße ohne Autoverkehr zu gestalten und den Schubertpark in Richtung Schule zu vergrößern, ist an diesem Ort viel möglich. Für eine gute Entscheidung braucht es die Einbindung aller Beteiligten: Wofür würden die Kinder und Jugendlichen und andere Parkbesucherinnen und Parkbesucher den neuen Freiraum nutzen? Welche Möglichkeiten würde der zusätzliche Platz den Schulen eröffnen? Was wollen die Menschen in der Nachbarschaft? Um diese Fragen zu klären, hat Bezirksvorsteherin Silvia Nossek ein partizipatives Verfahren gestartet.

Zum Projektverlauf

Tafel mit bunten Zetteln voller Stichworte

Die zahlreichen Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger fließen in den Plan zur Neugestaltung ein.

Den Auftakt der partizipativen Planung bildete die Aktion "Spielstraße": Einen halben Tag wurde die Straße vor der Schule gesperrt und die Schulkinder konnten sich auf dem freien Raum austoben. Im Sommer 2017 führte das Planungsteam Interviews mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Gewerbetreibenden und lokalen Akteuren. Basierend auf diesen Informationen präsentierte das Planungsteam Ende September zwei Varianten für die Gestaltung - nicht wie gewohnt auf dem Papier, sondern gleich direkt auf der Straße. Den Menschen wurde die Möglichkeit geboten, unmittelbar zu erleben, in welche Richtungen die Gestaltung gehen kann und wie sich der Straßenraum dadurch verändert.

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