Gestaltung des Gersthofer Platzls

Das Gersthofer Platzl soll künftig verkehrssicherer, grüner und attraktiver werden. Anrainerinnen und Anrainer haben im Rahmen der Agenda Währing einen Vorschlag für die Umgestaltung erarbeitet. Die weitere Vorgangsweise wird in der Bezirksvertretung erörtert.

Das Gersthofer Platzl ist einer der wichtigsten Knotenpunkte im Bezirk. Der Platz ist Umsteigeknoten für den öffentlichen Verkehr und für viele Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, ein wichtiges Nahversorgungszentrum. Gleichzeitig ist es ein sehr ungemütlicher und unsicherer Ort: Der Autoverkehr ist mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs, die Querungen beim Zu-Fuß-Gehen sind lang und unsicher, es gibt immer wieder Unfälle mit Personenschaden.

Währingerinnen und Währinger planen mit

Vorschläge zur Gestaltung des Gersthofer Platzls

Vorschläge zur Gestaltung des Gersthofer Platzls

Im Rahmen der Agenda Währing, dem Beteiligungsprojekt des Bezirks, haben sich engagierte Bewohnerinnen und Bewohner ein Jahr lang mit dem Gersthofer Platzl und der Verkehrssituation im Umfeld beschäftigt. Es gab regelmäßigen Austausch mit der Nachbarschaft, den zuständigen Dienststellen und den politisch Verantwortlichen. Als Ergebnis wurde ein sinnvoller und machbarer Vorschlag zur Gestaltung ausgearbeitet, über den nun das Bezirksparlament entscheiden muss.


Was ist geplant?

Konkret beinhaltet der ausgearbeitete Planentwurf für die Gestaltung des Gersthofer Platzls folgende Punkte:

  • Mehr Platz durch die Verbreiterung der Gehsteige
  • Mehr Grün durch die Pflanzung von 5 neuen Bäumen direkt am Platzl und 1 weiteren Baum im Umfeld. Zudem sollen 75 Quadratmeter Fläche entsiegelt werden.
  • Die Aufwertung des Marktbereichs durch mehr Platz, mehr Grün und die Pflasterung des Innenbereichs
  • Die Beschleunigung der Buslinie 10A durch die Verlängerung der Busspur
  • Mehr Sicherheit und Komfort beim Zu-Fuß-Gehen und Umsteigen durch kürzere Querungen und längere Grünphasen bei mehreren Straßenübergängen, durch breitere Gehsteige in mehreren Bereichen und durch die Aufdoppelung der Fahrbahn sowie den Wegfall der Ampelanlage bei der Gersthofer Straße 4
  • Verträglichere Geschwindigkeit für den Autoverkehr
  • Alle bestehenden Abbiegemöglichkeiten und Fahrrelationen bleiben erhalten.

Öffentliche Diskussion

Bürger diskutieren mit Experten über die Gestaltungspläne

BürgerInnen diskutieren mit Fachleuten über die Gestaltungspläne

Im November 2018 fand die erste Bürgerinnen- und Bürgerversammlung statt, bei der der Planentwurf vorgestellt wurde. Auch in den politischen Gremien wurde der Entwurf unter Einbindung aller vertretenen Parteien intensiv diskutiert - im November 2018 in der Mobilitätskommission und im Frühjahr 2019 in 2 ausführlichen Sitzungen der Bezirksentwicklungskommission.

Am 21. Mai 2019 hatten interessierte Bürger und Bürgerinnen zum zweiten Mal die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Bürgerinnen- und Bürgerversammlung über den aktuellen Planungsstand zu informieren und Anregungen dazu einzubringen. Über 220 Anrainerinnen und Anrainer nahmen das Angebot wahr, sich mit Expertinnen und Experten der Stadt Wien und politischen Vertreterinnen und Vertretern des Bezirks zum Thema auszutauschen.

Bezirksparlament trifft die Entscheidung

Nach der Bürgerinnen- und Bürgerversammlung am 21. Mai 2019 wird die weitere Vorgangsweise mit den politischen Fraktionen abgeklärt. Da bei einem Projekt dieser Größenordnung bestimmte Richtlinien bezüglich Vergabe und Finanzierung einzuhalten sind, ist ein Baubeginn frühestens 6 Monate nach der politischen Beschlussfassung möglich. Zudem muss beachtet werden, dass bei so einem wichtigen Knotenpunkt eine Baustelle nur während der Sommermonate möglich ist. Wenn es also noch im Lauf dieses Jahres eine Entscheidung für das Projekt gibt, dann könnte im Sommer 2020 gebaut werden.

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