42A-Verlängerung nach Gersthof gestoppt

Die Anbindung des 42A ans Gersthofer Platzl ist ein jahrzehntelanger Wunsch des 18. Bezirks. Dieses Anliegen ist in den letzten Jahren dringender geworden: Die wachsende Wohnbevölkerung am Schafberg, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer am zukünftigen Schulstandort Orthopädie Gersthof brauchen eine attraktive öffentliche Anbindung.

Hinzu kommt die stark ansteigende Anzahl an Menschen, die in den heißen Sommermonaten das Schafbergbad besuchen. Die Klimakrise macht es notwendig, Alternativen zum Auto bereitzustellen und zu fördern.

Streckenführungen geprüft

Planskizze der Strecke der Buslinie 42A im Bereich um Gersthof

Für die Verlängerung des 42A war die Errichtung von 4 Haltestellen vorgesehen.

Deshalb haben die Wiener Linien und die die zuständigen Abteilungen Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28) sowie Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46) unter Einbindung des 17. und 18. Bezirks über Monate mögliche Streckenführungen geprüft.

Letztlich haben sie nur eine Variante gefunden, die technisch machbar, von den Investitionskosten her finanzierbar und betriebswirtschaftlich vertretbar ist: Diese Streckenführung führt über Gersthofer Straße und Salierigasse in Richtung Schafberg sowie Schöffelgasse und Gersthofer Straße in Richtung Hernals.

Der 17. Bezirk, für dessen Anbindung das Projekt eine Fahrzeitverlängerung bedeutet, hat dieser Lösung zugestimmt. Die Wiener Linien waren bereit, diese Streckenführung auszuschreiben und haben das entsprechende Konzessionsansuchen gestellt.

Projekt gestoppt

Bei der entsprechenden Anhörung am 4. Juni 2020 hat sich die Mehrheit der Währinger Bezirksvertretung allerdings gegen die vorgelegte Streckenführung ausgesprochen. Dies hat das zuständige Stadtratsbüro zum Anlass genommen, das Projekt zu stoppen. In der Bezirksvertretungssitzung am 25. Juni 2020 haben die Wiener Linien wie folgt informiert:

Die Neuausschreibung des 42A-Vertrags für die neue Vertragsperiode ab 1. Juli 2021 erfolgt in der bisherigen Linienführung. Der Vertrag mit einer Laufzeit von 6 Jahren wird so flexibel gestaltet, dass gegebenenfalls innerhalb der Vertragslaufzeit eine geringfügige Linienanpassung vorgenommen werden kann. Voraussetzung dafür ist, dass die technischen Grundlagen und die Finanzierung für diese Anpassung geklärt sind. Dies ist bisher nur für die Streckenführung über Gersthofer Straße/Salierigasse beziehungsweise Schöffelgasse gegeben. Klar ist außerdem, dass eine Streckenführung über die Gentzgasse die angesprochene Geringfügigkeit jedenfalls überschreiben würde.

FAQs - Häufig gestellte Fragen

Fragen und Antworten zur neuen Streckenführung des 42A

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