Platz für alle! Der öffentliche Raum in Währing

Das Planungsbüro stadtland hat gemeinsam mit unterschiedlichsten Akteuren den "Entwicklungsplan Öffentlicher Raum" erstellt. Er zeigt Maßnahmen auf, die der 18. Bezirk in Zukunft setzen soll.

Luftbild von Währing mit Tafeln und kleinen Bäumen

Seit dem Amtsantritt von Bezirksvorsteherin Silvia Nossek hat sich in Währing einiges verändert: Die Währinger Straße wurde zur Flaniermeile, der Schulvorplatz Schulgasse autofrei, der Gerda-Lerner-Park aus der Taufe gehoben und Tempo 30 wurde wesentlich ausgeweitet.

Daraus ergab sich die Frage wie Personen, die sich mit der Entwicklung des öffentlichen Raums professionell beschäftigen, die Veränderungen der letzten Jahre sehen. Ist für Währing eine längerfristig positive Entwicklung erkennbar und welche Strategie lässt sich daraus ableiten?

Zur Beantwortung wurde eine Studie zur Entwicklung des öffentlichen Raums in Währing in Auftrag gegeben. Das Resultat ist der "Entwicklungsplan Öffentlicher Raum", kurz EÖR. Er zeigt auf, welche Schritte für eine sinnvolle Bezirksentwicklung gesetzt werden können.

Bezirksvorsteherin Silvia Nossek:

Eine lebendige Stadt braucht öffentlichen Raum: Hier sind wir unterwegs, hier treffen wir Freunde, gehen einkaufen, halten uns auf. Kinder spielen, ältere Menschen ruhen sich aus. Gut nutzbar für alle soll er sein, sicher und freundlich - dann fühlen wir uns wohl in der Stadt, im Bezirk, in Währing.

Ergebnisse

Ein Ergebnis sind übergeordnete Themen, wie "mehr Grün in graue Gassen", "sichere und nachhaltige Mobilität" oder "Qualität und Komfort". Diesen sollte sich der Bezirk in den kommenden Jahren vertiefend widmen. Örtlich haben sich 2 Gebiete herauskristallisiert, auf die zukünftig besonderes Augenmerk gerichtet werden sollte: der Johann-Nepomuk-Vogl-Platz und das Gersthofer Platzl.

Erfreulich war zu hören, dass der Bezirk in den letzten Jahren bereits viele richtige Maßnahmen gesetzt hat.

Entstehungsgeschichte

Rund ein Jahr hat das Planungsbüro stadtland gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Magistrats, mit der Bezirkspolitik, lokalen Institutionen und engagierten Einzelpersonen zusammengearbeitet. Der öffentliche Raum in den dichtverbauten Teilen von Währing wurde eingehend analysiert, Bewohnerinnen und Bewohner interviewt und Daten umfassend recherchiert.

Der gesamte Bericht wurde den politischen Vertreterinnen und Vertretern aller Parteien in der Bezirksentwicklungskommission präsentiert.

Entwicklungspläne für den Öffentlichen Raum sind Studien, die von der Abteilung Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) für das dicht bebaute Wiener Stadtgebiet in Auftrag gegeben werden. Seit 2001 wurden solche Entwicklungspläne bereits in 14 Bezirken ausgearbeitet.

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