Befragung zur Goldschlagstraße: Mehrheit stimmt für Verkehrsberuhigung

Bei der Abstimmung über die Neugestaltung des Verkehrs im Gebiet zwischen Märzstraße, Neubaugürtel, Felberstraße und Tannengasse/Reithofferplatz sprachen sich 56,72 Prozent der Befragten für eine "sanfte" Verkehrsberuhigung aus.

Bezirksvorsteher Zatlokal vor den Infotafeln zur Verkehrsberuhigung

Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal vor den Plänen zur Verkehrsberuhigung

Die Bürgerinnen und Bürger konnten bei der Befragung zur Verkehrsberuhigung im Grätzel Märzstraße, Neubaugürtel, Felberstraße und Tannengasse/Reithofferplatz zwischen zwei Varianten wählen. Diese wurden im Vorfeld unter aktiver Mitwirkung von Anrainerinnen und Anrainer sowie Gewerbetreibenden gemeinsam mit Verkehrsfachleuten erarbeitet.

Insgesamt beteiligten sich 1.308 Personen an der Abstimmung. Mit 56,72 Prozent (742 Stimmen) sprach sich die Mehrheit für eine "sanfte" Verkehrsberuhigung aus.

Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal:

Ein herzliches Dankeschön allen BewohnerInnen, die an der Befragung teilgenommen haben. Es war mir sehr wichtig, die Bevölkerung von Anfang an einzubinden und sie aktiv bei der Gestaltung ihres Wohngebietes mitbestimmen zu lassen.

Weniger Durchzugsverkehr, besserer Mobilitätsmix

Die erklärten Ziele des Projekts sind es, den Durchzugsverkehr zu verringern und gleichzeitig die Erreichbarkeit im Gebiet zu erhalten. Dazu soll der Mobilitätsmix im Grätzel verbessert werden.

Geplante Maßnahmen

  • Die Fahrradstraße Goldschlagstraße wird erhalten bleiben.
  • Die Fußverkehrs- und Aufenthaltsflächen werden vergrößert.
  • Der öffentliche Raum für Fußgänger wird attraktiver gestaltet.
  • Gleichzeitig bleibt die Anzahl der PKW-Stellplätze nahezu gleich, verlorene werden durch neue ersetzt werden.

Mehr Verkehrssicherheit

Im Grätzel rund um die Pelzgasse befinden sich eine Volksschule, ein Kindergarten und eine Schule für Sehbehinderte. "Dort wird durch diese Verkehrsberuhigung die Verkehrssicherheit erhöht. Diese Maßnahmen sollen vorhandene Gefahrenstellen verringern und den Durchzugsverkehr deutlich reduzieren", sagt Gerhard Zatlokal.

Chronologie des Projekts

Auf Wunsch von Anrainerinnen und Anrainer wurde das Projekt seitens des Bezirks ins Leben gerufen. Auf Basis der Anregungen und Wünsche der Anrainerinnen und Anrainer sowie der vorgegebenen Ziele wurden drei Verkehrskonzepte erarbeitet. Diese wurden bei der BürgerInneninformations- und -beteiligungsveranstaltung im Frühjahr 2016 präsentiert. Im Anschluss an die Präsentation konnten alle Bürgerinnen und Bürger ihre Meinungen und Ideen zu den drei Vorschlägen einbringen. Nach anschließender Auswertung wurden zwei finale Varianten ausgearbeitet.

Die Anrainerinnen und Anrainer konnten sich vom 11. bis zum 13. Jänner 2017 in der Bezirksvorstehung Rudolfsheim-Fünfhaus über die Pläne zur Umgestaltung informieren. Anschließend hatten sie bis 3. Februar die Möglichkeit, über beide Varianten abzustimmen. Am 10. Februar 2017 wurden die Stimmzettel im Presse- und Informationsdienst (MA 53) notariell ausgewertet.

Abstimmungsergebnisse im Detail

Stimmberechtigt waren alle Bewohnerinnen und Bewohner ab 16 Jahren (Haupt- und Nebenwohnsitz) sowie Unternehmerinnen und Unternehmer (eine Person je Betrieb): Insgesamt waren 5.910 Personen stimmberechtigt, davon 5.498 Anrainerinnen und Anrainer sowie 412 Unternehmerinnen und Unternehmer.

  • Abgegebene Stimmen: 1.308 (22,13 Prozent der Stimmberechtigten)
  • Ungültige Stimmen: 73
  • Variante 1: 742 Stimmen (56,72 Prozent)
  • Variante 2: 492 Stimmen (43,28 Prozent)
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