Forschneritschpark Neu: BürgerInnenbeteiligung geht in die zweite Runde

Der beliebte Park an der Johnstraße wird bis 2018 qualitativ aufgewertet und um neue Spiel- und Freizeitangebote erweitert. Im Mai setzt die Gebietsbetreuung Stadterneuerung den BürgerInnenbeteiligungsprozess fort. Die bisherigen Ergebnisse sind in einer Ausstellung im Forschneritschpark zu sehen.

Eine Frau und ein Mann betrachten Schaukästen einer Ausstellung

Beim Beteiligungsprozess brachten sich viele Bezirksbewohnerinnen und-bewohner aktiv ein.

Auf Initiative des 15. Bezirks soll der Forschneritschpark modernisiert werden. Der Park ist ein beliebter Treffpunkt im 15. Bezirk und wird von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Grätzels intensiv genutzt.

ParknutzerInnen gestalten mit

Um die Bedürfnisse, Wünsche und Anregungen der Anrainerinnen und Anrainer bei der Planung zu berücksichtigen, startete die Gebietsbetreuung Stadterneuerung im 6., 14. und 15. Bezirk (GB*6/14/15) im Sommer 2016 ein Beteiligungsverfahren mit der Bezirksvorstehung Rudolfsheim-Fünfhaus, den beteiligten Magistratsabteilungen, lokalen Fachleuten, den Nutzerinnen und Nutzern des Parks sowie den Schülerinnen und Schülern der Volksschule Johnstraße.

Wünsche und Anregungen zur Neugestaltung können Anrainerinnen und Anrainer sowie Nutzerinnen und Nutzer des Forschneritschparks auch weiterhin einbringen.

Ausstellung über die Ergebnisse der BürgerInnenbeteiligung

Die GB*6/14/15 zeigt von 11. bis 23. Mai 2017 im Forschneritschpark eine Ausstellung über die bisherigen Ergebnisse des Beteiligungsprozesses zur Neugestaltung des Parks. An drei Terminen sind zudem Fachleute der GB* und der Wiener Stadtgärten (MA 42) vor Ort, um zu informieren und Fragen zu beantworten.

Veranstaltungsdetails

  • Eröffnung: 11. Mai 2017, 15 Uhr
  • Austellungsdauer: 11. bis 23. Mai 2017
  • Informationen vor Ort:
    • Donnerstag, 11. Mai, 15 bis 18 Uhr
    • Dienstag, 16. Mai, 15 bis 18 Uhr
    • Freitag, 19. Mai, 15 bis 18 Uhr
  • Ort: 15., Forschneritschpark
    Fahrplanauskunft

Modernere Ausstattung, attraktivere Gestaltung

Die meisten Bereiche des Parks werden stark frequentiert und sind daher auch entsprechend abgenutzt. Bei der Umgestaltung steht die generelle Neuordnung der einzelnen Bereiche im Vordergrund. Zudem soll die bestehende Ausstattung erneuert werden und der gesamte Park attraktiver für alle werden.

Detailergebnisse aus dem Beteiligungsverfahren:

  • Die Befragungsergebnisse zeigen, dass das Miteinander im Park trotz der intensiven Nutzung sehr gut funktioniert und kaum Konflikte entstehen.
  • Ein Großteilt der Befragten wünscht sich eine Vergrößerung des Kleinkinderspielbereiches mit zusätzlichen Spielangeboten. Ebenfalls gefragt sind Spielmöglichkeiten für größere Kinder (6 bis 12 Jahre) und Sportangebote für Jugendliche und Erwachsene im Park.
  • Lage, Größe und Ausstattung des Ballspielkäfigs werden vom überwiegenden Teil der Befragten als ideal bezeichnet.
  • Die Hundezone ist für viele Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer der Umgebung wichtig und soll daher innerhalb des Forschneritschparkes erhalten bleiben.
  • Der vorhandene Baumbestand wurde von vielen Nutzerinnen und Nutzern sowie Fachleuten als unbedingt erhaltungswürdig bezeichnet.
  • Ein Teil der Befragten wünscht sich wieder ein öffentliches WC.

Die Neuplanung für den Forschneritschpark ist für 2017 vorgesehen, der Umbau soll 2018 erfolgen.

Beteiligungsprozess Forschneritschpark

"Der Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach Mitsprache bei der Stadtgestaltung wird von der GB* aktiv gefördert und unterstützt, um damit langfristig zu einer gesteigerten Wohn- und Lebensqualität beizutragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gebietsbetreuungen Stadterneuerungen sind mit ihrem lokalen Wissen die GrätzlexpertInnen schlechthin und bereiten durch Befragungen die BürgerInnenbeteiligung vor", so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

"Nachdem die Wasserwelt in diesem Bereich neu gestaltet wurde, ist der nächste logische Schritt, beim in die Jahre gekommenen Forschneritschpark, den ich schon als Kind selbst genutzt habe, zu überprüfen, ob er noch den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer gerecht wird. Wichtig ist uns, dass die Benutzerinnen und Benutzer mitentscheiden, welche Maßnahmen und Verbesserungen gesetzt werden sollen", so Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal.

Ablauf der BürgerInnenbeteiligung

  • Im Vorfeld des geplanten Beteiligungsprozesses führte die GB*6/14/15 Gespräche mit beteiligten magistratischen Fachdienststellen und der Bezirksvorstehung, um die technischen und finanziellen Rahmenbedingungen der Umgestaltung abzuklären.
  • Auch lokale Akteurinnen und Akteure sowie die Fachleute von Juvivo 15, Fair-Play Team, Tierombudsstelle Wien, Polizeiinspektion Wurmsergasse, Volksschule Johnstraße und Landschaftsarchitekturbüro 3:0 wurden frühzeitig in den Prozess eingebunden.
  • Die Nutzung der unterschiedlichen Parkbereiche durch verschiedene Gruppen von Nutzerinnen und Nutzern wurde anhand von Parkbegehungen und Beobachtungen analysiert.
  • Im Oktober und November 2016 organisierten GB*, Juvivo 15 und das Fair Play-Team Parkgespräche vor Ort. Insgesamt wurden rund 100 Gespräche und Interviews geführt. Auch die Kinder der Volksschule Johnstraße beteiligten sich im Rahmen von zwei Workshops und formulierten ihre Wünsche und Bedürfnisse an den neuen Forschneritschpark.
  • Die GB* analysierte die Ergebnisse aus dem Beteiligungsverfahren und legte einen Bericht vor. Dieser liefert die Basis für die Planung und Umgestaltung des Forschneritschparks und wird dem ausführenden Planungsteam zur Verfügung gestellt.
  • Von 9. Jänner bis 24. Februar 2017 wurde in der GB* die Ausstellung "Präsentation der Ergebnisse des Beteiligungsprozesses zur Neugestaltung des Forschneritschparks" gezeigt.
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