Gedenktafel für Maximilian Eder

In Erinnerung an den früheren Bezirksvorsteher von Rudolfsheim-Fünfhaus, Max Eder, wurde eine Tafel an seinem langjährigen Wohnhaus in der Goldschlagstraße angebracht.

Gedenktafel für Max Eder

Maximilian Eder und seine Familie gehörten zu den ersten Bewohnerinnen und Bewohnern, die in das Gebäude in der Goldschlagstraße 84 einziehen konnten. Das Wohnhaus der GESIBA wurde ab 1961 errichtet und war 1962 bezugsfertig. Eder war bis zu seinem Tod 52 Jahre lang Mieter in dem Haus.

Seit Oktober 2017 erinnert eine Gedenktafel an den ehemaligen prominenten Bewohner.


Würdigung des politischen Schaffens

"Max Eder hat als Bezirksvorsteher entscheidend dazu beigetragen, dass der 15. Bezirk heute eine der gefragtesten Wohngegenden ist. Er hat sich unermüdlich für die Verbesserung der Lebenswelten der Bevölkerung des 15. Bezirks eingesetzt", betonte Gemeinderätin Claudia Laschan anlässlich der Enthüllung der Gedenktafel.

Maximilian Eder (26. Oktober 1924 bis 28. März 2014)

Als Bezirksvorsteher prägte Max Eder mit seinen Initiativen und Projekten den 15. Bezirk nachhaltig. Mit 22 Jahren startete er sein politisches Engagement bei der Sozialdemokratischen Partei. 1961 wurde er Mandatar der Bezirksvertretung und ab 1966 Gemeinderat und Landtagsabgeordneter. Von 1968 bis 1985 war Eder Bezirksvorsteher von Rudolfsheim-Fünfhaus. Während seiner Amtszeit beschäftigte er sich mit den Problemen eines typischen Assanierungsbezirkes, der damals unter Bevölkerungsrückgang litt. Zahlreiche Initiativen zur Eindämmung dieser Entwicklung sind auf sein Wirken als Bezirksvorsteher zurückzuführen. Eder startete außerdem den noch heute sehr erfolgreichen Kontaktbesuchsdienst als Pilotprojekt.

Für sein politisches Schaffen wurde Maximilian Eder mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, dem Silbernen Ehrenzeichen der Republik Österreich sowie der Julius-Tandler-Medaille ausgezeichnet.

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