Gedenktafel für Maximilian Eder

In Erinnerung an den früheren Bezirksvorsteher von Rudolfsheim-Fünfhaus, Max Eder, wurde eine Tafel an seinem langjährigen Wohnhaus in der Goldschlagstraße angebracht.

Stadtrat Michael Ludwig, Gemeinderätin Claudia Laschan und GESIBA-Generaldirektor Ewald Kirschner bei der Enthüllung einer Gedenktafel für Max Eder

Stadtrat Michael Ludwig, Gemeinderätin Claudia Laschan und GESIBA-Generaldirektor Ewald Kirschner bei der Enthüllung der Gedenktafel für Max Eder

Maximilian Eder und seine Familie gehörten zu den ersten Bewohnerinnen und Bewohnern, die in das Gebäude in der Goldschlagstraße 84 einziehen konnten. Das Wohnhaus der GESIBA wurde ab 1961 errichtet und war 1962 bezugsfertig. Eder war bis zu seinem Tod 52 Jahre lang Mieter in dem Haus, nun erinnert eine Gedenktafel an den ehemaligen prominenten Bewohner. Am 6. Oktober 2017 nahmen Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Gemeinderätin Claudia Laschan sowie GESIBA-Generaldirektor Ewald Kirschner die feierliche Enthüllung der Gedenktafel vor.

Würdigung des politischen Schaffens

"Als Bezirksvorsteher lenkte Max Eder 17 Jahre lang umsichtig und vorausschauend die Geschicke von Rudolfheim-Fünfhaus. Während seiner Amtszeit wurden zahlreiche Gemeindebauten im Bezirk errichtet, etwa in der Weiglgasse oder der Braunhirschengasse", hielt Wohnbaustadtrat Michael Ludwig fest.

"Max Eder hat als Bezirksvorsteher entscheidend dazu beigetragen, dass der 15. Bezirk heute eine der gefragtesten Wohngegenden ist. Er hat sich unermüdlich für die Verbesserung der Lebenswelten der Bevölkerung des 15. Bezirks eingesetzt", betonte Gemeinderätin Claudia Laschan.

Maximilian Eder (26. Oktober 1924 bis 28. März 2014)

Gedenktafel für Max Eder

Als Bezirksvorsteher prägte Max Eder mit seinen Initiativen und Projekten den 15. Bezirk nachhaltig. Mit 22 Jahren startete er sein politisches Engagement bei der Sozialdemokratischen Partei. 1961 wurde er Mandatar der Bezirksvertretung und ab 1966 Gemeinderat und Landtagsabgeordneter. Von 1968 bis 1985 war Eder Bezirksvorsteher von Rudolfsheim-Fünfhaus. Während seiner Amtszeit beschäftigte er sich mit den Problemen eines typischen Assanierungsbezirkes, der damals unter Bevölkerungsrückgang litt. Zahlreiche Initiativen zur Eindämmung dieser Entwicklung sind auf sein Wirken als Bezirksvorsteher zurückzuführen. Eder startete außerdem den noch heute sehr erfolgreichen Kontaktbesuchsdienst als Pilotprojekt.

Für sein politisches Schaffen wurde Maximilian Eder mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, dem Silbernen Ehrenzeichen der Republik Österreich sowie der Julius-Tandler-Medaille ausgezeichnet.

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