Kirchen im 15. Bezirk

"Zum Abendmahl des Herrn" - Pfarre Akkonplatz

Haupteingang Kirche Akkonplatz

15., Oeverseestraße 2c
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Die Kirche der Pfarre Akkonplatz wurde 1978 nach Plänen von Josef Vytiska erbaut.


Christkönigskirche - Pfarre Neufünfhaus

Haupteingang und Turm Kirche Neunfünfhaus im 15. Bezirk

15., Vogelweidplatz 7
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Die Christkönigskirche wurde nach Plänen von Clemens Holzmeister erbaut. Die Initiative geht zurück auf Hildegard Burjan. Die Kirche weist einen geometrischen Bau auf. Das Mosaik "Christus der König" hinter dem Hochaltar basiert auf dem Entwurf von Karl Sterrer. Vor der Kirche befinden sich klassizistische Grabsteine des ehemaligen Schmelzer Friedhofes. Neben der Kirche befindet sich ein neugotischer Tabernakelpfeiler und ein barockes Schmiedeeisenkreuz (1726).


"Maria vom Siege" - Pfarre Fünfhaus

Außenansicht der Kirche Maria vom Siege

15., Maria vom Siege 3
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Die Kirche "Maria vom Siege" wurde 1868 bis 1875 nach einem Entwurf von Friedrich von Schmidt erbaut. Es handelt sich um einen neugotischen Backsteinbau. Das Gebäude vereinigt Formen mittelalterlicher Zentralbauten mit dem barocken Motiv zweier schräggestellter Türme. Die Kircheneinrichtung stammt aus der Bauzeit. Der Name leitet sich von der Santa Maria della Vittoria in Rom ab, dieses Marienbild verbrannte 1834 in Rom. Eine Kopie befindet sich am rechten vorderen Seitenaltar.


"Zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit" - Pfarre Reindorf

Außenansicht Kirche der Pfarre Reindorf

15., Reindorfgasse 21
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1781 erbaute Johann Michael Adelpodinger die Kirche. 1832 bis 1839 wurde sie restauriert. 1861/62 wurde der Bau um ein Seitenschiff erweitert. 1944 erlitt die Kirche schwere Bombenschäden, wurde aber nach dem Zweiten Weltkrieg wiederhergestellt.

Das Hochaltarbild "Hl. Dreifaltigkeit" wird Anton Maulbertsch zugeschrieben. Die Seitenaltarbilder stammen von Bartolomeo Altomonte. Der Innenraum wirkt schlicht und einfach. Die Innenausstattung stammt zum Teil aus Klosterkirchen, die unter Joseph II. aufgelassen wurden.


"Maria Königin der Märtyrer" - Pfarre Rudolfsheim

Ansicht der Kirche Rudolfsheim

15., Meiselstraße 1
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1875 hatte sich der damalige Wiener Erzbischof und ehemalige Religionslehrer von Kaiser Franz Joseph I., Kardinal Fürsterzbischof Joseph Othmar Ritter von Rauscher, energisch für die Gründung einer zusätzlichen Pfarre für die Schmelz eingesetzt. So wurde aus seinem Privatvermögen um 12.000 Gulden ein Grundstück mit 2.173 Quadratmeter von der Wiener Baugesellschaft erworben, um darauf eine Kirche und einen Pfarrhof zu errichten.

Am 1. Januar 1899 wurde die Pfarre Rudolfsheim errichtet. Am 21. November 1899 schließlich wurde die Kirche zu Ehren Mariens, der Königin der Märtyrer, geweiht. Die Pfarre Rudolfsheim ist die siebtgrößte Kirche in Wien.

Die Kirche wurde von Karl Schaden geplant. Er wurde am 8. Juni 1843 in Wien-Döbling (damals Niederösterreich) geboren und starb am 6. Juli 1914. Die Rudolfsheimer Pfarrkirche ist der bedeutendste Bau von Karl Schaden, für den er mit dem Ritterkreuz des Franz Joseph Ordens ausgezeichnet wurde. Mit seinem Entwurf konnte sich Schaden sogar gegen Friedrich Schmidt durchsetzen, der ebenfalls Pläne für diese Kirche entworfen hatte.


"Herz Mariä" - Pfarre Schönbrunn-Vorpark

Ansicht der Hauskirche Schönbrunn-Vorpark

15., Winckelmannstraße 34
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Begonnen wurde der Kirchenbau 1949 mit einer Notkirche, einer kleinen Gottesdienststätte benannt "Unbeflecktes Herz Mariä" nach Plänen von Leo Gruber. Aus der Ruine eines zerbombten Hauses wurde von freiwilligen Helferinnen und Helfern in mehr als 30.000 Arbeitsstunden unter der Leitung des "Schuttkaplans Georg Springer" die "Schuttkirche" als Seelsorgestation errichtet.

1955 wurde aus der "Schuttkirche" eine Pfarrkirche. Am 19. März 1970 erfolgte der Abbruch. Der Neubau nach Plänen von Josef Vytiska wurde 1972 eingeweiht. Die Kirche ist eine sogenannte "Hauskirche".

Reliquien des Hl. Leopold und des Hl. Klemens Maria Hofbauer werden hier aufbewahrt. Sehenswert ist die neuzeitliche Krippe in der Kirche.

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