Wasserweltumgestaltung

Auf Initiative der Bezirksvorstehung Rudolfsheim-Fünfhaus wird die Wasserwelt qualitativ aufgewertet. Durch den Umbau des Grätzels werden mehr Grün und bespielbare "Brunnen" geschaffen.

Der Plan für die Umgestaltung wurde gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern erstellt. Die Anrainerinnen und Anrainern konnten ihre Ideen und Wünsche einbringen und so ihr Grätzel aktiv mitgestalten. Der Umbau der Wiener Wasserwelt wurde im August 2016 begonnen. 2017 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Aktives Wasserspiel am Kardinal-Rauscher-Platz

Darstellung des zukünftigen Kardinal-Rauscher-Platzes mit Wasserspielgeräten

Mögliches Aussehen des Kardinal-Rauscher-Platzes

Beim Kardinal-Rauscher-Platz wird das Spielangebot zum Thema Wasser erweitert und modernisiert. Fontänenhüpfer sollen die neue Attraktion für Kinder werden. Ein Spielplatz und Outdoor-Sportgeräte für alle Altersstufen sind hier ebenso angedacht wie zusätzliche Baumpflanzungen. Der Lebensbaum-Brunnen bleibt erhalten, ist er doch ein Blickfang am "Eingang" zur Wasserwelt. Aus dem derzeitigen Nakajima-Brunnen vor der Kirche soll ein flaches Spiegelbecken werden. Die Idee dahinter: Ein dünner Wasserfilm erzeugt auf einer rutschfesten, begehbaren dunklen Oberfläche beim richtigen Blickwinkel eine Spiegelung der Kirche am Kardinal-Rauscher-Platz.

Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal:

Der Bereich beim Kardinal-Rauscher-Platz wird viel von Familien genutzt. Durch die Umgestaltung wird hier die Platzqualität deutlich gesteigert, wobei es uns wichtig war, dass hier das Element Wasser beibehalten wird.

Mehr Grün am Leopold-Mistinger-Platz

Darstellung des zukünftigen Leopold-Mistinger-Platzes mit Wasserlauf

Entwurf des zukünftigen Leopold-Mistinger-Platzes

Deutlich mehr Grün und eine neue Möblierung geben auch dem Leopold-Mistinger-Platz ein neues Antlitz. Zudem werden die zwei Bestandsbrunnen in diesem Bereich demontiert. Stattdessen wird bei diesen Becken eine neue Oberfläche gestaltet. Bei einem Becken ist ein Wasserlauf - außerhalb der Gehlinien - und beim anderen Becken ein Sprühbrunnen mit Strahldüsen unterschiedlicher Strahlhöhe angedacht. Rund um diese beiden bespielbaren Wasserattraktionen wird es Sitzgelegenheiten geben. Das Wasser wird so viel besser visuell und auch haptisch erlebbar.

Baustart in Eduard-Sueß-Gasse

Der dritte Schwerpunktbereich der Umgestaltungspläne betrifft die Eduard-Sueß-Gasse. Hier wird die autofreie Zone der Wasserwelt so erweitert, dass die Schülerinnen und Schüler der VS Johnstraße autofrei in den gegenüberliegenden Hort gehen können. "Die Sicherheit unserer Kinder ist mir besonders wichtig, daher erachte ich diese Maßnahme als überaus sinnvoll, um hier Gefahrenmomente zu verhindern", so Zatlokal.

Baustart des Gesamtprojektes in der Eduard-Sueß-Gasse war im Sommer 2016. In Folge wird von dort aus vom Leopold-Mistinger-Platz beginnend hin zum Kardinal-Rauscher-Platz weitergearbeitet. Die Fertigstellung wird im Jahr 2017 erfolgen.

BürgerInnenbeteiligungsverfahren als Grundlage

Anfang Juni 2016 wurden die finalen Pläne zur Umgestaltung der Wasserwelt beim Wasserweltfest in der Öffentlichkeit präsentiert. Dem vorausgegangen war ein von Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal initiiertes BürgerInnenbeteiligungsverfahren. An diesem beteiligten sich 783 Anrainerinnen und Anrainer sowie Nutzerinnen und Nutzer der Wasserwelt im Sommer 2013. Auf Basis der dabei geäußerten Wünsche wurde ein Leitbild "Wasserwelt" erstellt. Dieses bildete die Grundlage für die Ausschreibung für die Planerinnen und Planer. Insgesamt gab es sechs Einreichungen. Die Fachjury entschied sich für den Entwurf der Architektinnen und Architekten von 3:0 Landschaftsarchitektur.

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