"Schulstraße" in der Märzstraße erhöht Verkehrssicherheit für Kinder

Vor der Volksschule Märzstraße gilt vor Unterrichtsbeginn ein 30-minütiges Fahrverbot. Diese Maßnahme erhöht die Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg. Die "Schulstraße" in der Märzstraße ist bereits die fünfte in Wien.

Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner, Vizebürgermeisterin Birgit Hebein und vier Schulkinder vor der Absperrung einer Schulstraße

Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner und Vizebürgermeisterin Birgit Hebein mit vier Schulkindern bei der neuen "Schulstraße".

Mehr Sicherheit für die Kinder, weniger Eltern-Bringverkehr: an 4 Schulstandorten in Wien hat sich das Modell Schulstraße bereits bewährt. Vor Volksschulen gilt an Schultagen 30 Minuten vor Unterrichtsbeginn ein Fahrverbot. Diese erfolgreiche Maßnahme gegen das morgendliche Verkehrsaufkommen wird seit Jahresbeginn auch in der Märzstraße im 14. Bezirk umgesetzt.

Gute Erfahrungen bei Kindern, Eltern und Schulen

"Wir erhalten viele positive Reaktionen von Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen zu den Schulstraßen und es freut mich, dass wir heute schon die fünfte eröffnen. Es wird ganz sicher nicht die letzte sein, weil wir als Stadt die Verantwortung tragen, dass Kinder auf ihrem Schulweg sicher und selbstbestimmt unterwegs sein können.", betonte Vizebürgermeisterin Birgit Hebein anlässlich der Eröffnung.

Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner ist überzeugt von der Maßnahme: "Ich will aus Penzing den kinder- und familienfreundlichsten Bezirk Wiens machen. Maßnahmen wie Schulstraßen tragen dazu bei, dass Kinder sicher und vor allem auch gerne im Bezirk unterwegs sein können."

Weniger Verkehr macht Schulweg sicherer

Der morgendliche Autoverkehr vor Schulen kann zu brenzligen Situationen führen. Die Stadt Wien setzt zahlreiche Maßnahmen, um die Sicherheit am Schulweg zu erhöhen. Die Schulstraße ist eine davon. An Schultagen gilt vor Schulbeginn ein halbstündiges Fahrverbot für Kraftfahrzeuge. An manchen Standorten gilt dieses Verbot auch am Nachmittag nach Schulende.

Zusätzlich zu den Fahrverbot-Schildern, die auf die "Schulstraße" aufmerksam machen, wird der Straßenabschnitt während des Fahrverbots abgesperrt. Ziel ist es, das Verkehrsaufkommen vor Schulen und den Eltern-Bringverkehr zu reduzieren. Positiver Nebeneffekt: Kinder kommen vermehrt mit dem Fahrrad, dem Roller oder zu Fuß zur Schule. Dies fördert ihre Konzentration und ihre Gesundheit.

Weitere Schulstraßen möglich

Das Interesse bei Bezirken, Schulleitungen und Elternvereinen an Schulstraßen ist groß. Zahlreiche Anfragen zur Einrichtung einer Schulstraße sind bei der Stadt bereits eingegangen. Die Umsetzungsmöglichkeiten werden in jedem Fall einzeln geprüft. Interessierte Schul-, Eltern- oder BezirksvertreterInnen können sich an die Mobilitätsagentur Wien wenden.

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