Erste öffentliche E-Ladestellen in Penzing

In Penzing wurden die ersten E-Ladestellen eröffnet. Bis Oktober ist das Laden an den neuen öffentlichen Ladestellen in allen Bezirken Wiens gratis.

Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner mit zwei Männern vor einer E-Ladestelle

In weniger als 3 Stunden können Besitzerinnen und Besitzer ihre Elektroautos in Penzing aufladen.

Ab sofort können an 5 Standorten im Bezirk Elektroautos aufgeladen werden. In der ersten Phase bis zum Sommer 2018 errichtet Wien Energie im Auftrag der Stadt Wien insgesamt 230 Ladestellen mit jeweils 11 Kilowatt Leistung zum beschleunigten Laden. Das sind 10 in jedem Wiener Gemeindebezirk. Der Vollausbau mit 1.000 Ladestellen wird Ende 2020 abgeschlossen sein.

Der Erfolg der Elektromobilität steht und fällt mit einer starken Infrastruktur. Wien Energie investiert deshalb 15 Millionen Euro in den Ladestellenausbau in den nächsten Jahren.

Standorte in Penzing

Gratis Laden bis Oktober 2018

Im ersten halben Jahr, bis ein Grundstock an öffentlichen E-Ladestellen in Wien errichtet ist, wird das Laden an den neuen öffentlichen Ladestellen in allen Bezirken kostenlos sein. "Wir wollen den Umstieg auf umweltfreundliche E-Mobilität besonders einfach machen und laden mit dieser Eröffnungsaktion alle ein, das Laden an den neuen öffentlichen Stationen auszuprobieren", erklärt Wien Energie-Geschäftsführer Michael Strebl. "Während das Elektrofahrzeug abgestellt ist, wird der Akku bei vielen derzeit gängigen Elektroauto-Modellen in weniger als 3 Stunden aufgeladen. Die gewonnene Zeit lässt sich sinnvoll für Einkäufe, Erledigungen oder Geschäftstermine im Bezirk nutzen."

Geplante und umgesetzte Standorte in Wien

Beteiligung der Wienerinnen und Wiener

Ein wichtiger Baustein im Projekt ist die BürgerInnenbeteiligung. Zur Finanzierung entwickelte Wien Energie ein Partizipationsmodell für die Bevölkerung, das im Herbst auf reges Interesse stieß. Mit dem Kauf von Gutscheinpaketen konnte sich die Wiener Bevölkerung am Ausbau der Elektromobilität beteiligen und von attraktiven Vergütungen profitieren. Statt 2.500 geplanten Beteiligungspaketen wurden 8.000 verkauft. Insgesamt investierten die Wienerinnen und Wiener so 2 Millionen Euro in die Mobilitätswende.

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