Matznergarten als Treffpunkt

Gemeinsames Garteln bringt Nachbarinnen und Nachbarn zusammen. Der Gemeinschaftsgarten im Matzner-Park ist ein Vorzeige-Projekt für ein gutes Miteinander mit Vorbildwirkung für das ganze Wohnumfeld.

Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner mit Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal und einer Bürgerin im Matznergarten

2015 startete in Penzing die Initiative "Matznergarten". Ausgehend von einer Gruppe engagierter BewohnerInnen und unterstützt von Stadt, Bezirk und Gebietsbetreuung Stadterneuerung ist aus einer engagierten Idee der erste Nachbarschaftsgarten im 14. Bezirk geworden. Die Pflanzen und Grünräume schaffen ein Stück Stadtnatur und Lebensraum für Pflanzenvielfalt und Tiere.


Gemeinsames Garteln stärkt Miteinander

Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal:

Gemeinsames Garteln bringt Nachbarinnen und Nachbarn unterschiedlichen Alters oder Herkunft zusammen und stärkt das Miteinander im Grätzl. Es ist schön, mit wie viel Liebe und Einsatz Hobby-Gärtnerinnen und -Gärtner unsere Stadt verschönern. Wer Lust hat, einen Nachbarschaftsgarten zu gründen, wird von den Expertinnen und Experten der GB* unterstützt.
Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner mit Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal und Bürgerinnenn und Bürgern sitzen zusammen an einem Tisch im Matznergarten

Sowohl im Sommer als auch im Herbst erstrahlt der Matznergarten in voller Pracht und ist einen Besuch wert. 36 Gärtnerinnen und Gärtner begrünen den mittlerweile 600 Quadratmeter großen Garten im Matzner-Park. Die "MatznergärtnerInnen" sind eine Gemeinschaft, die mit viel Einsatz und Eigeninitiative einen Begegnungsraum mitten im dichtverbauten Wohnumfeld geschaffen hat.


Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner:

Auf einer Fläche im Matzner-Park ist dank des großen Engagements von Bewohnerinnen und Bewohnern ein einzigartiger Nachbarschaftsraum entstanden. Es freut mich ganz besonders, wie das Garteln Menschen verbindet und unser Penzing schöner und grüner macht.

Herbst-Garteltipps

  • Als Vorbereitung für den Winter: Beete nur halb abräumen und mit Schafwolle beziehungsweise einer Mulchschicht abdecken.
  • Mulchen bringt auch übers Jahr Vorteile. Mulchen heißt, die Erde in Beeten möglichst das ganze Jahr abzudecken. Das Prinzip aus dem ökologischen Gartenbau schützt den Boden und führt ihm Nährstoffe zu.
  • Basilikum neben Paradeisern schützen sich gegenseitig, auch Knoblauch schützt die meisten Pflanzen.
  • Liebstöckel hingegen ist ein Einzelgänger. Er hemmt das Wachstum anderer Pflanzen, daher sollte er lieber für sich alleine stehen.
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