Erster öffentlicher Kühlschrank in Penzing

In der Volkshochschule Penzing wurde der erste Foodsharing-Kühlschrank im 14. Bezirk aufgestellt.

Zwei Frauen und ein Mann neben einem Kühlschrank

BVin Andrea Kalchbrenner (mitte) mit Andrea Grabner und Sebastian Bohrn Mena beim ersten öffentlichen Kühlschrank in Penzing

"Fair-Teiler", Foodsharing-Kühlschränke oder auch Grätzel-Kühlschränke sind Orte, zu denen Lebensmittel gebracht und/oder kostenlos mitgenommen werden. Alle abgegebenen Lebensmittel stehen dort für alle auf eigene Verantwortung zur freien Entnahme bereit. Dadurch soll die Lebensmittelverschwendung reduziert werden. Zudem werden kostenlose Lebensmittel für Menschen im Bezirk bereitgestellt. Auch Menschen mit sozialen Problemlagen profitieren von dem Projekt. Dieses Projekt hilft der Umwelt und trägt dazu bei die Lebensmittelverschwendung so gering wie möglich zu halten.

Lebensmittel retten

Laut einer Studie der Universität für Bodenkultur aus dem Jahr 2012 werden in Österreich jährlich 19 Kilogramm Lebensmittel pro Person weggeworfen. In Summe werden jährlich circa 157.000 Tonnen Lebensmittel in den Restmüll entsorgt. Um diese Zahl zu verringern, wurden Initiativen wie "Fairteiler" oder der Verein "foodsharing" gegründet. Den Menschen wird ein anonymer Tauschplatz geboten, an dem sie ihre fast abgelaufene Lebensmittel oder ihre übrig gebliebenen Lebensmittel kostenlos tauschen oder teilen können, damit diese vor dem Mistkübel gerettet werden. Mittlerweile gibt es immer mehr Standorte mit dem Zugang zu einem öffentlichen Kühlschrank oder Lagerraum. Auch Bezirksvorsteher a. D. Otto Bauer spendete einige Lebensmittel. Dadurch war es möglich den öffentlichen Kühlschrank wieder mit Obst, Gemüse und mit Grundnahrungsmitteln wie Reis, Milch und Nudel zu befüllen.

Lebensmittelspenden in Penzing

Seit Februar 2017 steht nun der Foodsharing-Kühlschrank auch in Penzing auf eigene Verantwortung zur freien Entnahme bereit:

Kontakt für weitere "Fair-Teiler"

Ein "Fair-Teiler" besteht entweder aus einem Regal und einem Kühlschrank oder nur aus einem von beiden. Er kann privat oder in Räumen des Bezirks, eines Vereins, Kost-Nix-Läden, Gemeindezentren, Bildungseinrichtungen, Beratungs- und Begegnungseinrichtungen und dergleichen untergebracht sein. Der Kühlschrank sollte möglichst gut zugänglich und frequentiert sein. Bei Interesse einer Aufstellung ist eine Kontaktaufnahme mit dem Verein "foodsharing" über ihre Homepage möglich: foodsharing.at

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