Kirchen im 14. Bezirk

Baptistengemeinde

Baptistengemeinde Hütteldorf
14., Bujattigasse 5
Fahrplanauskunft

  • Die historischen Wurzeln der Baptisten liegen in einer puritanischen Protestbewegung innerhalb der anglikanischen Kirche im 16. Jahrhundert. In vielen Ländern, vor allem in den USA, fand die neue Bewegung Anhänger. Die bekanntesten Vertreter waren Martin Luther King und Billy Graham.
  • In Wien wurde 1869 die erste Baptistengemeinde gegründet. Die Gemeinde Hütteldorf besteht seit 1948.
  • Das Haus in der Bujattigasse wurde 1985 fertig gestellt.

Baumgartner Pfarrkirche

Römisch-katholische Pfarre St. Anna - Baumgarten
14., Gruschaplatz, Linzer Straße 259
Fahrplanauskunft

  • Ursprünglich gotische Kirche "Zur Heiligen Anna" aus dem 17. Jahrhundert während der Türkenbelagerung zerstört und notdürftig wiederhergestellt
  • 1753 bis 1755: völlige Erneuerung und Vergrößerung
  • 1907 bis 1908: Neuerrichtung einer Pfarrkirche nach Plänen von M. Otto Kuntschik:
    • Romanisierende Formen mit zwei zusammengewachsenen Türmen
    • Innenraum: Wandgemälde hinter Hochaltar von Hans Zatzka, Kruzifix von Ferdinand Stuflesser
    • Querschiff: rechts das ehemalige Hochaltarbild "Heilige Anna" aus dem 18. Jahrhundert
    • Gotisches Sandsteinrelief "Heilige Anna selbdritt" an der Ostfront

Breitenseer Pfarrkirche

Pfarre Breitensee
14., Laurentiusplatz
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Ludwig Zatzka
  • Errichtet: 1896 bis 1898
  • Neugotischer Backsteinbau, dem Heiligen Laurentius geweiht
  • Innenraum:
    • Hochaltarbild von Hans Zatzka und Erwin Grienauer
    • Mosaike über dem Portal nach Zeichnungen von Alfred Roller
    • Marianisches Gnadenbild: Kopie aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts
  • Südlich der Kirche: "Schubert-Linde" - diese wurde 1928 anlässlich des 100. Todestages des Komponisten gepflanzt.

Hütteldorfer Pfarrkirche

Römisch-katholische Pfarre St. Andreas Hütteldorf
14., Linzer Straße 424
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Richard Jordan
  • Errichtet: 1881 bis 1882
  • Neugotischer Backsteinbau mit Fassadenturm
  • Fassade: Grabplatte mit Reliefbildnis des Dichters und Jesuiten Michael Denis (1729 bis 1800)
  • Innenausstattung: aus der Entstehungszeit

Kirche am Steinhof

Kirche am Steinhof
14., Baumgartner Höhe
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Otto Wagner
  • Errichtet: 1904 bis 1907
  • Als Anstaltskirche für die Psychiatrische Heilanstalt am Steinhof errichtet
  • Dem Heiligen Leopold (niederösterreichischer Landespatron) geweiht
  • Bedeutendster Sakralbau des Jugendstils in Österreich:
    • Monumentaler, kreuzförmiger Zentralbau mit hoher Kuppel
    • Außenwände: weiße Marmorplatten mit Kupfernägeln
    • Zwei Glockentürme mit Bronzefiguren der Landespatrone (Heiliger Leopold, Heiliger Severin) von Richard Luksch
    • Engelsfiguren auf den Portalpfeilern von Othmar Schimkowitz
  • Innenraum:
    • Farbige Glasfenster nach den Entwürfen von Kolo Moser
    • Altarmosaike von Remigius Geyling und Leopold Forstner
    • Mosaike der Seitenaltäre von Rudolf Jettmar
  • Vor der Kirche: Büste von Leopold Steiner (christlich-sozialer Abgeordneter des niederösterreichischen Landtags)

Kordonkirche

Kordonkirche
14., Wegerichgasse 31
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Ladislaus Hruska
  • Errichtet: 1969 bis 1974
  • Kirchenbau an Stelle der ehemaligen Notkirche der Siedlung Kordon
  • Brand zerstört 1972 das Obergeschoss der fast fertigen Kirche
  • 1974 Weihe,
  • 1982 Erhebung zur Pfarrexpositur
  • Innenraum:
    • Glasfenster und Kunstspachtelarbeit auf Holzgrund von Heinrich Tahedl
    • Bronzekorpus am Holzgrund von Yrsa von Leister
    • Kopie einer Ikone aus dem 14. Jahrhundert in Mosaiktechnik
    • Altarwand
    • Kreuzweg aus klobigem Holz (1984) von Wilhelm Kocian

Kreuzkirche

Kreuzkirche
14., Cumberlandstraße 48
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Theophil Niemann
  • Errichtet: 1930 bis 1931
  • Evangelisch-lutherische Kirche
  • Bemerkenswerte Kirchenfenster mit Darstellungen von Martin Luther, Johann Sebastian Bach und anderen

Mariabrunner Pfarr- und Wallfahrtskirche

Römisch-katholische Pfarre Mariabrunn (Maria Heimsuchung)
14., Hauptstraße 9 (Hadersdorf)
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Domenico Carlone
  • Errichtet: 1639 bis 1655
  • Während zweiter Türkenbelagerung zerstört und 1684 wiederhergestellt
  • 1729: Errichtung einer Vorhalle mit spätbarocker Kreuzigungsgruppe und Steinfiguren der Heiligen Josef und Maria
  • 1872: Errichtung eines Turmes südlich des Chores
  • Hochaltar von Frater Cajetanus (1768): Das Gnadenbild ist eine gotische Marienstatue aus dem 15. Jahrhundert.
  • Epitaph aus dem Jahre 1745 für den großen Barockbaumeister Johann Lukas von Hildebrandt
  • Nördliche Seitenkapelle ("Wieskapelle"): kleines Barocktheater wurde um 1770 errichtet
  • Orgel von Gottfried Sonnholzer (1734)
  • Ursprungbrunnen südlich der Kirche, wahrscheinlich von Domenico Carlone (1655):
    • Quadratischer Boden mit toskanischen Säulen und dachförmiger Abdeckung
    • Marienrelief: Legende, dass im Brunnen die "Gnadenstatue" gefunden wurde
  • Joseph-Statue und Anna-Statue vor der Pfarrkirche, vermutlich aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche
14., Hochsatzengasse 11
Fahrplanauskunft

  • Im Jahr 1863 wurde in Hamburg die neuapostolische Kirche, eine Abspaltung der katholisch-apostolischen Gemeinden, gegründet. Sie entwickelte sich am Beginn des 19. Jahrhunderts als Erneuerungsbewegung in Großbritannien. Die neuapostolische Kirche versteht sich als Kirche der Endzeit, weil die Wiederkehr von Jesus Christus als nahe angenommen wird.
  • In Wien, wo die Kirche kurz nach dem Ersten Weltkrieg zu wirken begann, bestehen fünf Gemeinden.
  • Die Kirche Hochsatzengasse-Lautensackgasse wurde 1972 errichtet. Prunkstück ist die 1992 eingebaute Orgel aus Südafrika.

Oberbaumgartner Pfarrkirche

Römisch-katholische Pfarre Oberbaumgarten "Zu den vier Heiligen Evangelisten"
14., Hütteldorfer Straße 282-284
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Johann Georg Gsteu
  • Errichtet: 1963 bis 1965
  • Kirchenbau an Stelle der ehemaligen Kapelle zu Ehren des Heiligen Florian (Gelände des heutigen Hugo-Breitner-Hofes) und der späteren Notkirche in der Hütteldorfer Straße 266
  • Den vier Heiligen Evangelisten geweiht
  • Eigenwillige Architektur: beispielsweise viele Stufen beim Eingang
  • Innenraum: Tabernakel und Taufbecken von Architekt Gsteu

Penzinger Pfarrkirche

Pfarre Penzing
14., Einwanggasse 30
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: Mitte des 13. Jahrhunderts
  • 1267 spendet Rudiger de Zolre einen von Eichen umstandenen Bauplatz zur Errichtung der Kirche (Relikte des einstigen Eichenbuschwaldes)
  • Erste und zweite Türkenbelagerung (1529 und 1683): Kirche erleidet schwere Schäden
  • 1756: grundlegender Umbau und Erweiterung durch Hofbaumeister Matthias Gerl
  • Mehrfache Restaurierung im 19. Jahrhundert:
    • Spätgotische, ursprünglich zweischiffige Dorfkirche erhält Streberpfeiler und hohes Dach
    • Turm nach einem Brand 1945 wiederhergestellt: Keildach an Stelle des barocken Zwiebelturms
  • Innenraum:
    • Dreijochiges Langhaus und Chor mit Netzrippengewölbe
    • Klassizistische Kanzel (um 1870)
    • Hochaltar von 1776: Das Altarbild zeigt den Heiligen Jakob im Gebet. Der Kirchenpatron ist gleichzeitig der Schutzpatron Penzings
  • Alter Penzinger Friedhof um die Kirche 1879 aufgelassen
  • Lichtsäule vor der Kirche:
    • Spätgotischer Tabernakelpfeiler aus dem 15. Jahrhundert
    • Spitzdach, Kreuzigungsrelief

Rochuskapelle

Rochuskapelle
14., Penzinger Straße bei 70
Fahrplanauskunft

  • Architekt: wahrscheinlich Georg Gerstenbrandt
  • Errichtet: um 1660
  • Geweiht den beiden Pestheiligen Rochus und Sebastian
  • 1683 durch die Türken zerstört, später wieder aufgebaut
  • 18. und 19. Jahrhundert: mehrfache Renovierung, bauliche Veränderungen
  • Innenraum:
    • Hochaltar mit Kruzifix aus dem Jahre 1739
    • Bild des Heiligen Rochus von Johann Höfel (1844)
    • Klassizistische Kanzel

Trinitatiskirche

Trinitatiskirche
14., Freyenthurmgasse 20
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Sepp Schuster
  • Errichtet: 1967 bis 1968
  • Evangelische Pfarrgemeinde
  • Hohe Giebel mit Glasfassade, Holzgiebeldach, große Trinitatis-Altarfenster
  • Innenraum: Trinitatis-Dreifaltigkeits-Symbolik (gleichseitiges Dreieck)
  • In Verbindung mit der Pfarrgemeinde: Zentrum "Hephata" für Seh- und Hörbehinderte

Wolfersbergkirche

Pfarre St. Josef am Wolfersberg
14., Anzbachgasse 89
Fahrplanauskunft

  • Architekt: Ladislaus Hruska
  • Errichtet: 1949
  • Kirchenbau an der Stelle des ehemaligen Schutzhauses. Dieses war seit 1934 als Kirche geweiht.
  • Die Neue Kirche wurde dem Heiligen Josef geweiht
  • Innenraum:
    • Kunststeinrelief der Altarwand und Bronzekreuz von Heinrich Tahedl
    • Glasmosaik der Taufkapelle von Josef Papst
    • Kunstein-Kreuzigungsgruppe
    • Kriegerdenkmal
    • Missionspfeiler von Ladislaus Hruska
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