Gesamtprojekt beim Parkplatz Ottakringer Bad abgelehnt

Anrainerinnen und Anrainer konnten über ein Bauprojekt für den Standort Ameisbachzeile Ecke Demuthgasse abstimmen. Eine Mehrheit von fast 58 Prozent hat sich dagegen ausgesprochen.

Luftansicht vom Grätzel rund ums Ottakringer Bad mit geplantem Wohnhaus und Nahversoger

Das Areal beim Parkplatz Ottakring wird nicht neu bebaut.

Die BürgerInnenbefragung zum Projekt am Parkplatz des Ottakringer Bades hat gezeigt, dass direkte Demokratie in Ottakring einen hohen Stellenwert hat. Mehr als die Hälfte der berechtigten Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihren Stimmzettel zurückgesandt. Gefragt wurde, ob am derzeitigen Parkplatz des Ottakringer Bades ein Gesamtprojekt mit Nahversorger, einer Garage und einem Wohnbau errichtet werden soll.

Mehrheit gegen Bebauung

Exakt 4.941 Anrainerinnen und Anrainer bekamen Ende Mai von Bezirksvorsteher Franz Prokop ein Informationsschreiben zum Projekt am Standort Parkplatz Ottakringer Bad (Ameisbachzeile/Demuthgasse) und einen Stimmzettel zugesandt. 2.532 Ottakringerinnen und Ottakringer haben von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Eine Mehrheit von 1.467 Stimmen - das sind rund 57,94 Prozent - hat sich gegen die Errichtung eines Nahversorgers, einer Garage mit circa 150 Stellplätzen sowie eines Wohnbaus mit circa 45 geförderten Wohnungen entschieden.

Ergebnis bindend

Bezirksvorsteher Franz Prokop:

Ich danke allen Anrainerinnen und Anrainern, die sich an dieser Befragung beteiligt haben und freue mich außerordentlich über die so hohe Beteiligung der Ottakringerinnen und Ottakringer. Wie stets zuvor versprochen, ist das Ergebnis dieser AnrainerInnenbefragung für den Bezirk verbindlich. Wir haben damit Klarheit geschaffen und die Mehrheit hat entschieden.
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