Gedenkstätten im 16. Bezirk

Friedhof Ottakring

Friedhof Ottakring
16., Gallitzinstraße 5
Fahrplanauskunft

  • Ursprünglich lag der alte Dorffriedhof nur rings um die Lambertkirche. Ein Eremit war zur Bewachung bestellt.
  • 1772 und 1865 Erweiterung und Anstellung von Totengräbern
  • 1870 neues Friedhofskreuz aus Gusseisen auf Granitsockel
  • 1874 Beerdigung von Fremden aus Platzmangel verboten
  • 1884 neuerliche Erweiterung, 1885 Bau der Einsegnungskapelle und Einfriedung
  • Grabmäler der Ottakringer Arbeiter, Schuhmeier und Sever

Geburtshaus von Ludwig Gruber

16., Neulerchenfelder Straße 73
Fahrplanauskunft

  • Geburtshaus von Professor Ludwig Gruber (1874 bis 1964): Wienerliedkomponist, Schriftsteller und Dirigent
  • Gruber komponierte 2.000 Lieder, darunter "Mei Muatterl war a Weanarin" und "Es wird a Wein sein".
  • Eine Gedenktafel erinnert an den Künstler.

Hiroshima-Gedenkstein

16., Richard-Wagner-Platz 19
Fahrplanauskunft

  • Mahnmal in Erinnerung an die Schrecken des Atombomben-Abwurfes über der japanischen Stadt Hiroshima von 1945
  • Zugleich erinnert das Denkmal an den 1982 in seinem Heimatbezirk verstorbenen österreichischen Jugendschriftsteller Karl Bruckner. Bruckner veröffentlichte 1961 das Buch "Sadako will leben". Darin beschrieb er den Leidensweg einer Strahlenvergiftung.
  • 2009 von Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Bezirksvorsteher Franz Prokop enthüllt

Mausoleum Montleart

16., Schlosspark an der Savoyenstraße
Fahrplanauskunft

  • Neugotische Grabkapelle
  • Moritz Fürst Montleart (gestorben 1887) und seine Frau Wilhelmine (gestorben 1895) sind hier bestattet.

Mosaik und Gedenktafel für Hans von Frankowski

16., Neulerchenfelder Straße 39
Fahrplanauskunft

  • Mosaik stellt brennendes Neulerchenfeld, Kontragitarre und Notenzeile dar
  • Nimmt Bezug auf Wienerliedkomponisten Hans von Frankowski (1888 bis 1945), der bei einem Bombenangriff starb; bekanntestes Lied: "Erst wann's aus wird sein"

Novy-Denkmal

16., Herbststraße 103-105
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1959
  • Keramikpfeiler mit Porträtrelief von dem Gewerkschafter und Gemeinderat Franz Novy (1900 bis 1949), gestaltet von Edmund Moiret

Rotes Kreuz

16., Wilhelminenstraße 94
Fahrplanauskunft

  • Kreuz aus der Zeit vor der Türkenbelagerung von 1683
  • Polychromierter Corpus auf dunklem Kreuz
  • Neuherstellung und Weihe der Christusfigur 1863

Schuhmeier-Denkmal

16., Koppstraße/Pfenninggeldgasse
Fahrplanauskunft

  • Errichtet: 1925
  • Bronzebüste des sozialdemokratischen Politikers Franz Schuhmeier (1864 bis 1913) auf Vierkantsockel, modelliert von Siegfried Bauer
  • 1934 aus politischen Gründen entfernt
  • 1948 in einer Nachbildung wieder aufgestellt

Waldandacht

16., Johann-Staud-Straße nahe Vogeltennwiese
Fahrplanauskunft

  • Gemauerter Bildstock mit einer Figurennische im oberen Teil, früher Andachtsort
  • Aufgestellt vom 1875 gegründeten Ottakringer Verschönerungsverein

Weißes Kreuz

16., Familienplatz 1
Fahrplanauskunft

  • Alter Gedenkstein, 1683 von den Türken zerstört, durch Ottakringer Familie Eckmüllner wieder errichtet, 1854 und 1906 renoviert
  • Sockel auf Stufen, darauf Engelskopf, darüber ein Kruzifix
  • Kennzeichnete den einst östlichen Dorfeingang Ottakrings

Wohnhaus von Josef Weinheber

16., Hasnerstraße 134
Fahrplanauskunft

  • Gedenktafel erinnert an österreichischen Lyriker Josef Weinheber (1892 bis 1945)
  • Wohnhaus Weinhebers zwischen 1910 und 1927, arbeitete als Postbeamter und dann als freier Schriftsteller
  • Maßstabgetreue Nachbildung seines Kabinetts im Bezirksmuseum Ottakring
  • Neben Rilke, Hofmannsthal und Trakl bedeutender Lyriker, Gedichte in "Wien wörtlich" setzen Altottakring bleibendes Denkmal
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