Neuer Schulraum in der Landsteinergasse und Wiesberggasse

Die beiden Schulen in der Landsteinergasse und in der Wiesberggasse wurden aufgestockt, erweitert und saniert. Damit verfügen die Schüler*innen und Pädagog*innen rechtzeitig zum Schulstart über zusätzlichen Bildungsraum.

3 Männer und 2 Frauen mit vielen Kindern vor einer Schule

Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr, Direktorin Ilse Zottl (MS Wiesberggasse), Direktorin Julia Gaspar (VS Landsteinergasse), Bezirksvorsteher Franz Prokop und Bildungsdirektor Heinrich Himmer mit Kindern bei der Eröffnung

Eröffnet wurden die neuen Räumlichkeiten von Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr, Bildungsdirektor Heinrich Himmer und Bezirksvorsteher Franz Prokop zu Beginn des Schuljahres 2021/22 im September.

Neue Bibliotheken, Werkräume und Klassenzimmer

In der Hans-Christian-Andersen-Volksschule in der Landsteinergasse wurden 3 neue Bildungsräume sowie eine Bibliothek durch einen Dachgeschoßausbau geschaffen. Die Mittelschule in der Wiesberggasse wurde um 2 Geschoße aufgestockt und um 3 neue Bildungsräume, 2 Werkräume, eine Lehrküche und eine Bibliothek erweitert.

Zeitgleich wurde eine Generalsanierung beider Schulen im Rahmen des Schulsanierungspakets der Stadt Wien durchgeführt. Die Bauarbeiten wurden termingerecht über den Sommer fertig gestellt. Insgesamt wurde für beide Schulen jeweils 4 Klassen zusätzlich geschaffen. Der Volksschule stehen nun 16 Klassen zur Verfügung, die Mittelschule wird mit 14 Klassen geführt.

Bildungsinfrastruktur für moderne und innovative Pädagogik

"Mit der Sanierung und der Erweiterung haben wir einen bestehenden Schulstandort wesentlich verbessert und auf höchstes Niveau gehoben. Der laufende Schulbetrieb wurde während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten", freut sich Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr über die rasche Umsetzung des Projekts. Einige Klassen der Mittelschule wurden während der Bauzeit an Ausweichstandorten unterrichtet.

"Unser Ziel ist es, den Wiener Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Bildung zu Gute kommen zu lassen - dafür bedarf es einer entsprechenden Bildungsinfrastruktur an den Schulen. Mit der Sanierung und Erweiterung der Volks- und Mittelschule fördern wir eine moderne und innovative Pädagogik und steigern durch zusätzliche räumliche Erweiterungen auch die pädagogische Qualität", so Bildungsdirektor Heinrich Himmer.

Investitionen in Bildung steigern die Chancengleichheit für Kinder

"Der Schulstandort Landsteinergasse/Wiesberggasse repräsentiert den gelungenen Abschluss einer Reihe an Schulsanierungen. Im Rahmen des Schulsanierungspakets entstanden mit einer Gesamtinvestition von rund 100 Millionen Euro attraktive und zukunftsfitte Schulstandorte für Ottakring. Denn jeder Euro der in Bildung investiert wird, kommt um ein Vielfaches zurück und steigert damit die Chancengleichheit für unsere Kinder", betonte Bezirksvorsteher Franz Prokop.

Umgesetzt wurde der Bau von der WIP-Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, einem Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE-Wiener Standortentwicklung GmbH, in enger Kooperation mit der Stadt Wien.

Barrierefreie Verbindung zwischen den Schulgebäuden

Die beiden separat stehenden Schulgebäude sind seit deren Errichtung über einen gemeinsamen ebenerdigen Innenhof verbunden. Durch eine eingeschoßige Bebauung dieses Bereiches wurde eine barrierefreie und witterungsgeschützte Verbindung der beiden Schulen ermöglicht. An dieser Stelle sind nun zwei moderne Turnsäle sowie die Zentralgarderoben situiert.

Küche und Speisesaal für Tagesbetreuung

Der Freibereich zwischen den Schulen wurde auf das Niveau des ersten Obergeschoßes gehoben. Am Dach der im Innenhof liegenden Gebäudeteile entstand eine große Sport- und Spielfläche für die Schulen. Ein kleiner Zubau zur Volksschule Landsteinergasse beherbergt eine Aufwärmküche und einen Speisesaal. Dadurch kann die Volksschule jetzt mit schulischer Tagesbetreuung geführt werden.

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