Vorarbeiten zum U-Bahn-Ausbau in Neubau gestartet

Ab 2019 werden die U-Bahnlinien U2 und U5 verlängert und ausgebaut. Neubau bekommt im Bereich Kirchengasse/Lindengasse eine neue Station. Die Vorarbeiten dazu haben im Februar begonnen.

Rendering vom Querschnitt der neue U-Bahn-Station Neubaugasse

Bei einem Informationsabend am 16. Februar konnten sich die Neubauerinnen und Neubauer über den U-Bahn-Ausbau informieren. Während der einzelnen Bauabschnitte gibt es zudem Informationen vor Ort.

Die neue U2

Mit der Verlängerung der U-Bahnlinie 2 startet heuer das wichtigste Zukunftsprojekt des öffentlichen Verkehrs in Wien. Die U2 bekommt künftig ab der Station Rathaus in Richtung Süden eine komplett neue Linienführung. Die neue Strecke führt dann über die Stationen Neubaugasse/Kirchengasse, Pilgramgasse und die Reinprechtsdorfer Straße bis zum Matzleinsdorfer Platz. Die ersten Bauarbeiten starten im Herbst 2018 südlich des Matzleinsdorfer Platzes und bei der Pilgramgasse. Bei allen anderen Stationen wird mit den Bauarbeiten frühestens 2019 gestartet.

Die neue U2 in Neubau

Der Ausbau der U2 betrifft in Neubau vor allem zwei Bereiche:

  • Kirchengasse zwischen Mariahilfer Straße und Siebensternplatz: Hier wird ab Mitte/Herbst 2019 mit dem Bau einer U2-Station begonnen, die in Zukunft eine Umsteigemöglichkeit zur U3 bieten wird. Neben umfangreichen Grabungs- und Aushubarbeiten ist die Errichtung von Treppen- und Liftanlagen geplant. Im Bereich des Kreuzungsplateaus Lindengasse/Kirchengasse werden notwendige Lüftungsschächte und Notausstiege eingebaut.
  • Augustinplatz: In diesem Bereich werden frühestens ab 2020 notwendige Notausstiege und Lüftungsbauten errichtet.

Vorarbeiten haben begonnen

Vor dem eigentlichen Beginn der U-Bahn-Bauarbeiten ist der Bereich Kirchengasse, Lindengasse, Zollergasse, Mondscheingasse und Stiftgasse von umfangreichen Bautätigkeiten betroffen. Diese Arbeiten haben bereits im Februar begonnen. Dabei werden die Einbauten (Gas, Strom, Fernwärme etc.) verlegt und Fahrbahnertüchtigungsarbeiten durchgeführt. Dazu wird der Asphalt abgetragen und ein stärkerer Aufbau sowie ein belastbarerer Asphalt aufgetragen. Dies ist notwendig, damit die Straßen dem zu erwartenden Baustellenverkehr standhalten können. Zusätzlich müssen in manchen Straßen die Gehsteige zurückgebaut werden, damit mehr Platz für den Baustellenverkehr ist.

Große Informationsveranstaltung in der Bezirksvorstehung Neubau

Am 15. Februar 2018 lud Bezirksvorsteher Markus Reiter alle betroffenen Anrainerinnen und Anrainer sowie die Gewerbe- und Geschäftstreibenden zu einer großen Informationsveranstaltung in den Festsaal der Bezirksvorstehung ein. Dabei stellten die Wiener Linien den aktuellen Stand der Planung vor und standen gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Stadt Wien für Fragen und ausführliche Gespräche zur Verfügung. Am Abend informierte Bezirksvorsteher Reiter gemeinsam mit dem Baustellenkoordinator der Stadt Wien, Dipl.-Ing. Peter Lenz, und dem Bauleiter für die Station Neubaugasse, Ing. Gerhard Ullmann, über die Vorarbeiten und Bautätigkeiten 2018.

Bezirksvorsteher Markus Reiter betonte bei der Veranstaltung, dass er als Ansprechpartner für Bezirksbewohnerinnen und -bewohner sowie Geschäftsleute da sein möchte und ihre Interessen vertreten wird:

Der große Andrang, die vielen Fragen und die lebhafte Diskussion machen deutlich: Hier kommt eine große Herausforderung auf die Menschen zu, die hier leben und arbeiten, aber auch auf die durchführenden Stellen, die Stadt Wien und den Bezirk. Es ist wichtig, den Bauherren immer wieder vor Augen zu führen, was eine Baustelle dieser Größenordnung für die Betroffenen vor Ort bedeutet. Ich werde mich dafür einsetzen alle Seiten zusammenzubringen, zu informieren und Lösungen zu finden.

Information vor Ort

Die Anrainerinnen und Anrainer sowie Geschäftsleute werden bei jeweiligem Baubeginn mit Aushängen informiert und bekommen auch Kontaktadressen für anfallende Fragen und Probleme.

Es wurde seitens der Wiener Linien ein großes Baustellenbüro auf der Mariahilfer Straße angemietet, in dem die zuständige Bauleitung für diesen Abschnitt direkt vor Ort ist.

Zusätzlich gibt es einen Grätzlbeauftragten der Wiener Linien. Er dient als direkte Ansprechperson und wird häufig bei den Baustellen vor Ort sein.

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