Begegnungszone Neubaugasse wird in die Lindengasse verlängert

Die Erweiterung der Begegnungszone bringt auch in der Lindengasse mehr Platz für den Rad- und Fußverkehr.

Bezirksvorsteher Markus Reiter mit 2 Männern und einer Frau

Stefan Magometschnigg (Klubobmann NEOS Neubau), Bezirksvorsteher Markus Reiter, BV-Stv.in Isabelle Uhl und Hans-Jürgen Deml (Pfarrer der Auferstehungskirche in der Lindengasse)

Die Umbauarbeiten zur "Kühlen Meile" Neubaugasse sind in vollem Gange. Im Zuge dieser Arbeiten verlängern der Bezirk Neubau und die Stadt Wien die Begegnungszone bis zur Lindengasse 40.

Mehr Platz für Fuß- und Radverkehr

"Wir schaffen Platz für klimafreundliche Mobilität, also für Fuß- und Radverkehr und mehr Raum für die Menschen", so Bezirksvorsteher Markus Reiter.

An der Kreuzung Lindengasse/Neubaugasse entsteht ein neuer Platz. Die durchgängige, ebenerdige, versickerungsfähige und helle Pflasterung der Neubaugasse wird weitergeführt, zudem wird ein begrüntes Beet geschaffen. Außerdem wird in der Lindengasse ab Hausnummer 40 der Gehsteig bis zur Andreasgasse verbreitert, was mehr Bewegungsfreiheit für Fußgängerinnen und Fußgänger bringt.

Radfahren gegen die Einbahn

Eine wichtige Neuerung ist das Radfahren gegen die Einbahn in der gesamten Lindengasse. Radfahrende können so schneller Richtung Zentrum fahren. Damit wird eine wichtige Radroute geschlossen und einer langjährigen Forderung aus der Bevölkerung nachgegangen.

Dominik Hauser von der Radlobby Neubau: "Wir sind sehr erfreut, dass mit der Umgestaltung der Neubaugasse nun die Chance ergriffen wurde, die Hauptradroute Lindengasse endlich in beide Richtungen befahrbar zu machen und zeitgemäße Gehsteige zu installieren. Der nächste logische Schritt auf dem Weg zur Fahrradstraße Lindengasse ist eine Lösung der Problemzone Stollgasse, wo bisher eine Einfahrt in den Bezirk vom Radweg Felberstraße her kommend nicht möglich ist."

Weiterer Ausbau der Radinfrastruktur

Martin Blum, Radverkehrsbeauftragter der Stadt Wien: "Die Corona-Krise hat verdeutlicht, wie das Fahrrad als krisensicheres Fortbewegungsmittel funktioniert." Noch mehr Menschen nutzen das Fahrrad, um Bewegung in den Alltag zu integrieren und gesund zu bleiben. "Um der Klimakrise entgegenzuwirken, ist ein weiterer Ausbau der Radinfrastruktur notwendig und wichtig", ergänzt Blum.

Fertigstellung bis Herbst

Der Umbau soll noch im Zuge der Bauarbeiten in der Neubaugasse passieren. In der "kühlen Begegnungszone" werden 29 Bäume, konsumfreie Sitzgelegenheiten, Trinkhydranten, Wasserspiele und Gerüste für Rankpflanzen errichtet. Im Herbst wird die Buslinie 13A in beide Richtungen durch die neue Begegnungszone fahren.

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