"Unsichtbares Handwerk #3": Führungen zu Handwerksbetrieben und Werkstätten

Bereits zum dritten Mal finden heuer wieder die beliebten Spaziergänge zu versteckten Handwerksbetrieben und Hinterhofwerkstätten in Neubau statt. Initiiert wurde das umfangreiche Rechercheprojekt von Johanna Reiner vom Eintagsmuseum.

Handwerker bei der Arbeit

Neustart nach großem Erfolg

Die dritte Runde des "Unsichtbaren Handwerks" geht nach dem großen Erfolg 2017 wieder an den Start.

Das Projekt geht individuellen Geschichten von Handwerksbetrieben im 7. und 8. Bezirk nach und setzt sie in Beziehung zur baulichen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Stadtteile. Dabei stehen die handwerkliche Tätigkeit, das teilweise über viele Generationen weitergegebene Wissen sowie die handelnden Personen und ihre Entwicklung und Anpassung an die sich wandelnden Bedingungen im Vordergrund.

Die Wechselbeziehung zwischen der baulichen Struktur ("Hinterhofindustrie"), der netzwerkartigen Produktionsorganisation und dem unternehmerischen Geschick der einzelnen Personen soll sichtbar werden. Ziel ist es, die gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung von Design und Handwerk in Erinnerung zu rufen und zu stärken. Regional, handwerklich erzeugte Produkte sollen nicht in die Nische der Luxusgüter gedrängt werden. Im Gegenteil, es soll selbstverständlich sein, den Handwerksbetrieb als Nahversorger für individuell gestaltete oder nachhaltig erzeugte Gegenstände oder für Beratungs- und Reparaturleistungen zu konsultieren.

Digitaler Stadtplan

Ab Herbst 2018 wird ein digitaler Stadtplan auf der Website Unsichtbares Handwerk dazu einladen, die Stadt und ihre unterschiedlichen Betriebe selbst zu erkunden.

Termin

Das Projekt "Unsichtbares Handwerk" wird in Kooperation mit dem Büro der Lebendigen Lerchenfelder Straße, Cross8 und IG Kaufleute Lerchenfelder Straße umgesetzt und mit Mitteln des Bezirkskulturbudgets unterstützt.

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