5 Jahre Bezirksvorsteher Markus Reiter

Bezirksvorsteher Markus Reiter blickt auf 5 erfolgreiche Jahre zurück und gibt einen optimistischen Ausblick auf die nächsten Jahre.

Bezirksvorsteher Markus Reiter im Gespräch

"Was uns in den 5 Jahren gelungen ist, all das geht nur gemeinsam", sagt Markus Reiter, der am 30. November 2017 im Neubauer Bezirksparlament zum Bezirksvorsteher gewählt wurde. Er ist besonders auf die zahlreichen Kooperationen des Bezirks stolz, zum Beispiel mit der lokalen Wirtschaft und den vielen engagierten Kaufleuten Neubaus.


Leuchtturmprojekte für lebenswerte Grätzl

Zu den 5 Leuchtturmprojekten seines 5. Amtsjubiläums zählt Reiter:

"Mein Neubauer Herz schlägt für Bürger*innen-Beteiligung und für unsere lebenswerten Grätzl mit einer starken lokalen Wirtschaft. Das bekomme ich auch rückgemeldet: Die Neubauer*innen genießen ihr Dorf in der Stadt. Der Bezirk steht für hohe Lebensqualität, für die Stadt der kurzen Wege, mit vielen Arbeitsplätzen, mit Begrünung und Verkehrsberuhigung. Gemeinsam mit einer großen Portion Kunst, Kultur und Demokratie kennzeichnet das den Erfolgsweg, den wir auch weiter beschreiten wollen", so Reiter.

Neubau gemeinsam gestalten

Die Anliegen der Wohnbevölkerung zu vertreten und Neubau weiter klimafit zu machen ist für Reiter der große Auftrag in der nächsten Zukunft. "Die Zeit drängt: Um urbane Innenstädte lebenswert zu erhalten, müssen wir jede Gelegenheit nutzen, die Transformation unserer Stadt voranzutreiben. Dazu gehören neue Bäume als natürliche Klimaanlagen genauso wie Maßnahmen, die die Verkehrswende alltagstauglich machen" so Reiter. In seine Amtszeit fallen 150 Baumpflanzungen sowie Wiens erste klima-angepasste Straße, die Zieglergasse, die den Auftakt für weitere Umgestaltungen in Rahmen der "Kühlen Zone Neubau" gab. "Weitere Grätzl, wie die Bernardgasse und die Lerchenfelder Straße stehen ebenfalls in den Startlöchern", so Reiter. Gemeinsam mit der Wohnbevölkerung, der lokalen Wirtschaft, den Wiener Linien, der guten Zusammenarbeit mit den Magistratsabteilungen und der Stadt Wien sollen auch diese Projekte partizipativ umgesetzt werden.

Eine große Chance sieht Reiter auch im U-Bahn-Bau und den Möglichkeiten der Neugestaltungen der derzeitigen Baugebiete im Siebensternviertel, beim Augustinplatz und dem Weghuberpark. Durch den U-Bahn-Bau wird die U2- und U3-Station Neubaugasse zum zweitgrößten Umsteigeknotenpunkt Wiens gleich nach der Station Stephansplatz.

Kostenlose Kultur und leistbares Wohnen

Schwerpunkte des Menschenrechtsbezirks Neubau sind Demokratie und Erinnerungspolitik sowie aktuell die Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine. Im Kulturbereich dürfen sich alle Wiener*innen auf ein bunt gefächertes und kostenfrei zugängliches Kulturangebot der kreativen Neubauer Kunstszene freuen.

Weiterer Fokus ist Reiters Engagement im Bereich Soziales. So sollen im Sophienspital 200 leistbare Wohnungen entstehen. Mit einer wöchentlichen Sozialsprechstunde hilft der Bezirk jenen Menschen, die von der Teuerung besonders betroffen sind. Im Dezember 2022 startete die Neubauer Energiespartour mit Expert*innen, um die hohen Energiekosten und die notwendigen Sparmaßnahmen aus ökologischer Sicht zu unterstützen.

Bezirksvorsteher mit sozialem Hintergrund

Markus Reiter wurde 1971 im oberösterreichischen Gmunden geboren und studierte Sozialwirtschaft in Linz und Wien. Er war Mitbegründer von SOS Mitmensch Oberösterreich, entwickelte das Modell der Grünen Grundsicherung mit und war Gründungsmitglied und langjähriger Geschäftsführer der Sozialorganisation "neunerhaus - Hilfe für obdachlose Menschen". Als Bezirksvorsteher konnte er 2017 an die erfolgreiche Arbeit von Thomas Blimlinger anknüpfen und sie gemeinsam mit Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Isabelle Uhl weiter fortführen.

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