Neubau im Dialog - wir reden miteinander

"Neubau im Dialog" steht für die starke und tiefverwurzelte Kultur des Miteinanders im 7. Bezirk. Hier bedeutet mitmachen und mitreden: gemeinsam etwas bewegen.

Logo mit Schriftzug "Neubau im Dialog" in grüner Schrift auf weißem Untergrund

Beteiligung wird im 7. Bezirk erfolgreich gelebt.

Gemeinsam lässt sich viel erreichen. Das wird am Neubau durch eine langjährig gelebte aktive Kultur des Miteinanders deutlich. "Neubau im Dialog" vereint alle Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Dieser partizipative Weg ist am Neubau fest verankert. Der 7. Bezirk nimmt eine Vorreiterrolle ein, was die Beteiligungsangebote für alle Bürger*innen und Geschäftsbetreiber*innen angeht.

Neubau hat sich schon vor Langem der Aufgabe verschrieben, die Menschen im 7ten an einen Tisch zu bringen und Möglichkeitsräume der Kommunikation aktiv zu unterstützen. Die Einbindung von allen Personen und Gruppen des Bezirks ist ein zentrales Element in der Bezirksentwicklung. Das hat der Bezirk frühzeitig aufgegriffen und Prozesse und Formate entwickelt, um der Identität des Bezirks, die auf dem "Gemeinsamen" fußt, gerecht zu werden.

Bezirksvorsteher Markus Reiter:

Beteiligung hat eine lange Tradition am Neubau: Ideen, Wünsche, Anregungen und Meinungen werden hier seit vielen Jahren nicht nur aufgenommen, sondern ernst genommen und die Chance zur Mitsprache wird gerade deshalb auch vielfach wahrgenommen. Seit einigen Jahren gehen ich dazu auch den digitalen Weg, der es ermöglicht, die Menschen im 7ten auch gemütlich auf ihrer Couch mitentscheiden lassen zu können, wenn es etwa um die Frage zur Nutzung von Freiflächen geht. Online-Diskussionen oder eigens geschaffene Apps vereinfachen den Austausch und bringen alle interessierten Menschen im 7ten an einen "virtuellen Tisch". Gemeinsam gestalten wir so die Zukunft und darauf lässt es sich stolz sein, denn hier geht Neubau voran!

Viele Möglichkeiten gemeinsam mitzugestalten

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich als Bewohner*in oder Geschäftsbetreiber*in im Bezirk zu engagieren, Ideen und Vorschläge einzubringen und nachhaltig mitzuwirken. Egal ob es um Fragen des guten Zusammenlebens in der Nachbarschaft, um baulich-räumliche Fragestellungen, um die Bezirks- beziehungsweise Stadtentwicklung oder um Kinder- und Jugendthemen geht: Mitmachen ist nicht nur jederzeit möglich, sondern essentiell wichtig. So wird Gegenwart und Zukunft des Bezirks Neubau gemeinsam gestaltet.

Mach mit! in Neubau - Kinder- und Jugendbeteiligung

Bezirksvorsteher Markus Reiter mit Kindern

Bezirksvorsteher Markus Reiter mit engagierten Kindern im Rahmen einer "Ideen-Werkstatt"

Mach Mit! In Neubau ist das wienweit einzigartige Beteiligungsangebot für die Jüngsten: Hier können Kinder und Jugendliche ihre Gestaltungsvorschläge und Ideen einbringen und so im Bezirk nachhaltig etwas bewirken.

Seit dem Start im Jahr 2003 sind dank dieses Beteiligungsformats unzählige kreative Ideen verwirklicht worden. "Mach Mit! In Neubau" bietet Kindern die Möglichkeit, ihren unmittelbaren Lebensraum aktiv mitzugestalten. Die Wünsche der Kinder werden in sogenannten "Ideen-Werkstätten" im Amtshaus ausgearbeitet und im Anschluss den Politiker*innen aus der Bezirksvertretung präsentiert. Expert*innen helfen daraufhin bei der Umsetzung. Die Projekte sind vielfältig und kreativ: Sie reichen von einer Informationskampagne zur Vermeidung von Plastikmüll über das Aufstellen von Fitnessgeräten in einem Park bis zur Errichtung von Sitzecken vor einer Schule.

Bezirksvorsteher Markus Reiter:

Partizipation und Mitbestimmung gehen nicht nur Erwachsene etwas an - die Ergebnisse unserer Ideen-Werkstätten werden bearbeitet und vieles kann umgesetzt werden.

Agenda Neubau - Beteiligung im Grätzl

Frauengruppe

Die Agendagruppen sind für alle offen.

Die Agenda Neubau bietet engagierten Personen einen Rahmen, um sich zu sammeln und gemeinsam etwas zu bewegen. Egal ob Bürger*in oder Geschäftsbetreiber*in: Hier finden Ideen für den Bezirk Neubau einen Raum. In diesem Rahmen finden sich Menschen zusammen, die Interessen teilen und gemeinsam Veränderungen umsetzen möchten. Es gibt thematische Schwerpunkte durch die Einteilung in Gruppen wie etwa zum Thema Mobilität, aber prinzipiell ist es ganzjährig möglich, auch abseits der bestehenden Gruppen Ideen einzubringen.

Lokale Agenda 21 - was ist das?

Die Agenda Neubau bietet eine niederschwellige Möglichkeit, etwas im Bezirk Neubau zu bewegen. Hier ist es ganzjährig möglich, sich als Bürger*in oder Geschäftsbetreiber*in mit Ideen einzubringen. Die meisten Projekte werden von Menschen, die sich dafür zusammenfinden, umgesetzt. Die thematischen Schwerpunkte bilden in Neubau beispielsweise das Zusammenleben der Generationen und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Natürlich finden auch andere Themen Raum, wie etwa Baustellen oder lokale Wirtschaft und nachhaltige Mobilität.

Die Agenda Neubau ermöglicht es allen Bezirksbewohner*innen, sich aktiv und nachhaltig in die Bezirksentwicklung einzubringen. Die sogenannte Steuerungsgruppe der Agenda Neubau kann dem Bezirk ein Projektvorhaben zur Umsetzung vorschlagen, das im Rahmen der Agenda Neubau entwickelt wurde. Hier beraten und diskutieren Vertreter*innen der Agendaprojekte auf Augenhöhe mit Vertreter*innen aller Fraktionen der Bezirksvertretung über die Umsetzung solcher Ideen.

Agenda Neubau - wie kann ich mitmachen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, bei der Agenda Neubau mitzumachen. Bereits bestehende Gruppen widmen sich speziellen Themen.

Agendagruppen

Es ist denkbar einfach, etwas am Neubau zu bewegen: ein Anruf oder ein E-Mail im Büro der Agenda Neubau genügt zur ersten Kontaktaufnahme. Die Agenda Neubau freut sich immer über alle engagierten Menschen, die sich melden!

Kontakt

Kühle Zone Neubau - gemeinsam umgestalten!

Der Bezirk wird als "Kühle Zone Neubau" langfristig grüner und lebenswert erhalten. Die notwendige Umgestaltung ist seit einigen Jahren im vollen Gange und Neubau bleibt auch hier im Dialog. Der ständige Austausch mit Bezirksbewohner*innen und Geschäftsbetreiber*innen stellt sicher, dass gemeinsam umgestaltet wird.

Eine Liste an Best-Practice-Beispielen ist bereits entstanden:

Die 3 Gassen wurden in den letzten Jahren (neben Baumpflanzungen in der Kandlgasse und in der Schottenfeldgasse) umgestaltet, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Die Umgestaltungen sind gemeinsam mit Anrainer*innen, Lokalbesitzer*innen und Geschäftstreibenden erfolgt. Interessierte konnten sich bei Informationsveranstaltungen und diversen anderen Möglichkeiten, aktiv einbringen.

Und die "Kühle Zone Neubau" wächst immer weiter. Derzeit läuft der 2021 gestartete Beteiligungsprozess rund um die Umgestaltung der Bernardgasse. Er zeichnet sich durch innovative Möglichkeiten der Teilhabe aus. Einzigartig ist hierbei der digitale Weg.

Beteiligungsprozess zur Umgestaltung der Bernardgasse

Im Frühjahr 2022 starten Neubau und Josefstadt gemeinsam einen umfassenden Dialogprozess zur Attraktivierung der Lerchenfelder Straße. Noch vor Planungsbeginn sollen möglichst vielen Nutzer*innen der Straße gehört werden.

Lerchenfelder Straße wird klimafit

Auch bei der Neukonzeption für das Gelände des ehemaligen Sophienspitals wurde das Feedback der Bürger*innen eingeholt. Auf dem Areal entsteht ein urbanes Zentrum mit 180 Wohnungen, Lokalen, Geschäften, Volksschule und Kindergarten. Das klimaschonende Vorzeigeprojekt beinhaltet auch einen öffentlich zugänglichen Park.

Studie "Neubau im Dialog"

Als einziger Bezirk hat Neubau alle Beteiligungsformate evaluieren lassen. Die Studie zeigt, dass Mitsprache und Beteiligung in Neubau sehr gut funktionieren.

Bericht ansehen (4 MB PDF)

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