Neubau im Dialog - Evaluierung zur Beteiligung im 7. Bezirk

Der Bezirk Neubau hat in einer Studie die vorhandenen Beteiligungsinstrumente evaluieren lassen, um den Austausch mit der Bevölkerung weiterhin umfassend und auf hohem Niveau führen zu können.

Die Studie zeigt, dass Mitsprache und Beteiligung in Neubau sehr gut funktionieren. Gleichzeitig ist klar, dass Beteiligungsformate und Angebote an die jeweilige gesellschaftliche Situation angepasst werden müssen. Das größte Verbesserungspotential wurde im Abschlussbericht von "Neubau im Dialog" in der Kinder- und Jugendbeteiligung gefunden.

Neues Kinder- und Jugendparlament ab 2022

Dieses Ergebnis wird zum Anlass genommen, um die Kinder- und Jugendbeteiligung in Neubau neu auszurichten. Ab 2022 wird es ein neues Kinder- und Jugendparlament geben, die Möglichkeiten zur Mitsprache und Teilhabe werden deutlich verbessert. An Konzepten und Modellen wird derzeit gearbeitet. Vorstellbar ist ein Jugendbeirat, bestehend aus Neubauer Jugendlichen, der sich mit seinen Vorschlägen auch in das Bezirksparlament einbringen kann.

Partizipation für alle

Der Vorteil von informellen Beteiligungsformen ist, dass sie inklusiv sind. Das bedeutet: sie ermöglichen den Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gestaltung oder auch Entwicklung des Bezirks. Alle werden eingeladen, alle können mitmachen, egal ob sie im Bezirk wohnen, arbeiten, ob sie österreichische Staatsbürger*innen sind oder nicht.

Bezirksvorsteher Markus Reiter:

Es braucht die Partizipation, weil die Menschen in den Veränderungsprozess eingebunden werden müssen. Wenn man den Klimawandel ernst nimmt, dann braucht es einen Umbau des Bezirks und man muss die Menschen mitnehmen. Das geht nur im Dialog.

Abschlussbericht als Download

Mehr Informationen zur Evaluierung der Beteiligungsinstrumente im 7. Bezirk sind im Abschlussbericht "Neubau im Dialog" zu finden.

Bericht ansehen (4 MB PDF)

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