Stein der Erinnerung am Volkstheater

Ein jüngerer Mann, eine ältere Frau, ein älterer Mann

Bezirksvorsteher Mag. Thomas Blimlinger gemeinsam mit Steine der Erinnerung-Initiatorin Elisabeth Ben David-Hindler und Volkstheater Direktor Michael Schottenberg vor dem Volkstheater

Im Rahmen der Gedenkveranstaltungen an den 75. Jahrestag der Novemberpogrome haben Volkstheater-Direktor Michael Schottenberg und Steine der Erinnerung-Initiatorin Elisabeth Ben David-Hindler vor dem Volkstheater gemeinsam mit Bezirksvorsteher Mag. Thomas Blimlinger ein Zeichen gesetzt.

Im November 2013 wurde beim Eingang zum Empfangsraum wurde im Gedenken an alle Künstlerinnen und Künstler sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Volkstheaters, die im Namen des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben und ermordet wurden oder auch Widerstand geleistet haben, ein Stein der Erinnerung gelegt.

Verein Steine der Erinnerung

Der Verein Steine der Erinnerung hat es sich zum Ziel gesetzt, der jüdischen Opfer des Holocausts zu gedenken und die Erinnerung an das jüdische Leben und die jüdische Kultur vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten wach zu halten. Dieses Gedenken will der Verein an jenen Orten, an denen jüdische Wienerinnen und Wiener gelebt haben, durch das Setzen von "Steinen der Erinnerung" verankern.

Der Bezirk Neubau hatte vor 1938 einen hohen Anteil an jüdischen Einwohnerinnen und Einwohnern. 14,8 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner war 1934 jüdisch. Das jüdische Leben dort war für den Bezirk sehr prägend. Das wichtigste Bethaus war in der Schottenfeldgasse 60. Es wurde gemeinsam von jüdischen Menschen des 6. und 7. Bezirks genutzt und während des Novemberpogroms am 9. November 1938 zerstört.

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