Enthüllung der Gedenktafel für Dr. Emil Geyer am Siebensternplatz

Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger und Univ. Prof. Hilde Haider-Pregler

BV Thomas Blimlinger und Univ. Prof.in Hilde Haider-Pregler bei der feierlichen Enthüllung

Am Donnerstag, dem 8. November 2012, fand vor dem Gebäude Siebensterngasse 31 die feierliche Enthüllung einer Gedenktafel für Dr. Emil Geyer statt. Nach einer Begrüßung durch den Bezirksvorsteher Mag. Thomas Blimlinger sprach Univ. Prof.in Hilde Haider-Pregler über Leben und Schaffen des Regisseurs, der Wiens Theaterszene der 1930er-Jahre entscheidend mitprägte.

Theaterdirektor und Regisseur

Gedenktafel für Emil Geyer

Die Tafel in der Siebensterngasse 31 gedenkt dem NS-Opfer Dr. Emil Geyer.

Dr. Emil Geyer, 1872 in Mähren geboren, wurde 1942 im Konzentrationslager Mauthausen ermordet. Er war Theaterdirektor an der Neuen Wiener Bühne sowie am Theater in der Josefstadt, Regisseur am Wiener Volkstheater, bedeutender Kunstsammler und hochgeschätzter Schauspielpädagoge. Bis 1938 war er Direktor des Max Reinhardt Seminars. Bis 1941 wohnte er in der Siebensterngasse 31.

Finanzierung durch Spenden

Die Gedenktafel geht auf eine Initiative von Univ. Prof.in Hilde Haider-Pregler zurück. Sie wurde vom Theater Spielraum und aus Publikumsspenden finanziert.

Bezirksvorsteher Mag. Thomas Blimlinger:

Es ist der Hartnäckigkeit von Institutionen wie dem Theater Spielraum zu verdanken, dass wir als Gesellschaft uns an bedeutende Persönlichkeiten, die während des Nationalsozialismus aus Österreich vertrieben und ermordet wurden, aktiv erinnern. Es freut mich, dass eine fast vergessene Persönlichkeit einem breiten Publikum näher gebracht wird.

Standort der Gedenktafel

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