Hartmanngasse neu gestaltet

Die Hartmanngasse wurde saniert und neu gestaltet. Dabei wurde auch ein innovatives Regenwasser-Management installiert, das Umwelt und Ressourcen schont.

Neu gestaltete Gasse mit einem Pflanzenbeet

Die Grünflächen in der Hartmanngasse werden künftig ausschließlich durch Regen bewässert. Das spart Ressourcen.

Die Hartmanngasse wurde neu gestaltet. Besonders hervorzuheben ist dabei, neben der Sanierung von Fahrbahn und Gehsteigen, auch der Umweltschutzaspekt. Im Zuge einer Machbarkeitsstudie der Abteilung Umweltschutz (MA 22) zum Thema "Innovatives Regenwasser-Management" wurden einzelne Maßnahmen definiert, die anhand eines Pilotprojekts in der Hartmanngasse umgesetzt werden. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Hanglage) in der Hartmanngasse ist insbesondere die innovative Form der Baumscheibenbewässerung von zentraler Bedeutung. Basierend auf der Studie wurden neben sickerfähigen Belägen in der Parkspur (Pflasterung) auch eine Grüninsel mit salztolerantem Bewuchs und zwei Baumscheiben, deren Bewässerung im Sommer durch eingeleitete Straßenabwässer (Niederschlag) erfolgen soll, installiert.

Die Umbaumaßnahmen wurden in Absprache mit den Sanierungsarbeiten des Gebäudes der SVA (Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft) durchgeführt und mit der Legung einer Fernwärmetrasse kombiniert.

Neue Baumscheiben und Radweg

Für das Franziskusspital (vormals Hartmannspital) wurde die bestehende Ladezone im Bereich der neuen Baumscheiben sowie der Zu- und Abfahrtsbereich in der Hartmanngasse erhalten. Aufgrund der neuen Baumscheiben und der verwendeten Fahrzeuge des Spitals musste die gegenüberliegende Parkspur zum Teil aufgelöst werden, um ein gefahrloses Ausfahren der Fahrzeuge aus dem Spitalsgelände aber auch aus der Ladezone zu ermöglichen. Die bereits vor dem Umbau bestehende Möglichkeit, mit dem Rad gegen die Einbahn fahren zu können, wurde ebenfalls im Projekt weiter berücksichtigt, um die Durchlässigkeit für den Radverkehr aufrecht erhalten zu können.

Bezirksvorsteherin Mag.a Susanne Schaefer-Wiery:

Bedingt durch die vielen Einbauten (Rohre und Leitungen) in der Hartmanngasse war die Planung eine besondere Herausforderung für die Expertinnen und Experten, denn großzügige Baumpflanzungen im gesamten Verlauf der Hartmanngasse sind einfach nicht möglich. Ich bin froh, dass wir durch kreative Ansätze dieses Pilotprojekt der Straßensanierungen mit Regenwasser-Management in Margareten verbinden konnten.

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