Frauenpreis "Margareta 2018" geht an Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser

Im Rahmen des Margaretner Frauentags wurde am 7. März 2018 bereits zum 5. Mal der Margaretner Frauenpreis vergeben. "Die Margareta" ging diesmal an den Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser.

Gruppe von Frauen

Der Frauenpreis "Margareta 2018" wurde vom Bezirk an den Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser überreicht.

"Die Margareta" zeichnet herausragende Leistungen von Frauen aus und wird jährlich vergeben. Der Preis soll die Arbeit engagierter Frauen wertschätzen und in der Öffentlichkeit sichtbar machen.

Das diesjährige Motto des Frauenpreises lautete "Empowerment heute – 100 Jahre Frauenwahlrecht". Dies war zugleich das Thema des Frauentages am 7. März 2018 im Amtshaus Margareten, in dessen Rahmen die feierliche Preisverleihung stattfand.


Selbstbestimmung der Frauen

Bezirksvorsteherin Mag.a Susanne Schaefer-Wiery:

Beim heurigen Frauentag drehte sich alles um das vor hundert Jahren in Österreich eingeführte Wahlrecht für Frauen. 1918 wurde so der Grundstein für mehr Gleichberechtigung in Österreich gelegt. Doch auch in der heutigen Zeit sind Chancengleichheit, Autonomie und Selbstbestimmung von Menschen und Gemeinschaften Themen, die unsere Gesellschaft prägen. Der heurige Frauentag setzte ein starkes Zeichen in Sachen Empowerment. Jene Pionierinnen der Neuzeit, die andere in ihrer selbständigen Lebensgestaltung bestärken und spezielle Angebote zur Frauenförderung bieten, wurden am Margaretner Frauentag vor den Vorhang geholt.

Anlaufstelle für hilfesuchende Frauen

Bereits zum fünften Mal wurde heuer die Margareta verliehen. Mit dem Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser hat eine Organisation gewonnen, die sich besonders dafür einsetzt, Frauen zu stärken und sie dabei unterstützt, ihre eigenen Potentiale und Ressourcen zu erkennen und zu nutzen.

40 Jahre Frauenhäuser, 30 Jahre Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF), 20 Jahre Frauenhelpline gegen Gewalt. Diese Jubiläen zeigen die weitreichende Arbeit rund um das Thema Gewalt gegen Frauen. Diese Institutionen wurden von Pionierinnen unserer Zeit ins Leben gerufen wurden. So war Johanna Dohnal maßgeblich an der Gründung der Frauenhäuser in Österreich beteiligt und Barbara Prammer initiierte vor über 20 Jahren die Frauenhelpline für Betroffene.

Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser leistet bereits seit 30 Jahren nicht nur essentielle Arbeit im Bereich der Betroffenenhilfe, sondern vereint auch als Dachverband alle wichtigen Anlaufstellen für Hilfesuchende. Speziell im Rahmen des heurigen Margaretner Frauenpreises zum Thema "Empowerment heute" soll die Arbeit des Verein AÖF vor den Vorhang geholt werden soll. Übergeben wurde die "Margareta" in einer feierlichen Preisverleihung an Geschäftsführerin Mag.a Maria Rösslhumer.

Prominent besetzte Jury

Die Jury des Margaretner Frauenpreises 2018 setzte sich aus drei erfolgreichen Frauen zusammen:

  • Mag.a Sabine Hofmann: Geschäftsführerin des Filmcasino in Margareten
  • Karin Kraml: Journalistin
  • Katharina Stemberger: Schauspielerin und Filmproduzentin
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