Frauenpreis "Margareta 2017" an Margarete Hoffer verliehen

Im Rahmen des Margaretner Frauentags wurde am 9. März 2017 bereits zum vierten Mal der Margaretner Frauenpreis vergeben. "Die Margareta" geht an die engagierte Hebamme Margarete Hoffer.

Drei Frauen

Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery und BVin-Stv.in Andrea Hallal-Wögerer (li.) überreichten die "Margareta 2017" an die Hausgeburtshebamme Margarete Hoffer.

"Die Margareta" zeichnet herausragende Leistungen von Frauen aus und wird jährlich vergeben. Der Preis soll die Arbeit engagierter Frauen wertschätzen und in der Öffentlichkeit sichtbar machen.

Das diesjährige Motto des Frauenpreises lautete "Gesundheit". Dies war zugleich das Thema des Frauentages am 9. März 2017 im Amtshaus Margareten, in dessen Rahmen die feierliche Preisverleihung stattfand.


Selbstbestimmung der Frauen

Bezirksvorsteherin Mag.a Susanne Schaefer-Wiery:

Der heurige Frauentag widmete sich dem Thema Frauengesundheit. Denn Gesundheit hat ein Geschlecht! Spezielle Angebote, synergetische Vernetzungen und interdisziplinäre Kooperationen sollen den Margaretnerinnen eine umfassende Gesundheitsversorgung in allen Lebensphasen ermöglichen. Unsere Jury hat sich heuer entschieden, mit Margarete Hoffer eine Frau auszuzeichnen, die sich einem traditionellen Metier in neuem Gewand widmet und sich so für die Selbstbestimmung der Frau einsetzt.

Prominent besetzte Jury

Die Jury setzte sich heuer aus drei erfolgreichen Frauen zusammen:

  • Sabine Hofmann: Geschäftsführerin des Filmcasino in Margareten
  • Gabriela Niederkofler: Eigentümerin der Maria Schutz-Apotheke
  • Katharina Stemberger: Schauspielerin und Filmproduzentin

Unterstützung bei Risikoschwangerschaften

Die Jury fällte eine einstimmige Entscheidung. Margarete Hoffer übt eine traditionelle Profession in neuer, selbstbewusster Form aus. Sie rückt somit eine Leistung für Frauen wieder ins Licht, welche auf die Selbstbestimmtheit von werdenden Müttern und der Familie ausgerichtet ist.

Besonders widmet sich die heurige Frauenpreisträgerin in ihrer Arbeit der Begleitung von Frauen nach einem Kaiserschnitt. Denn oftmals zählen Betroffene laut schulmedizinischer Ansicht zur Gruppe der Risikopatientinnen, denen von einer weiteren natürlichen Geburt abgeraten wird. Um diese Rückkehr zum Selbstverständnis der werdenden Mütter und zur ganzheitlichen Gesundheitsperspektive zu fördern, hat sich die Hausgeburtshebamme auf diese "Risikoschwangeren" spezialisiert. Sie ermöglicht ihnen eine natürliche Geburt in der gewohnten und heimeligen Atmosphäre der eigenen vier Wände.

Gemeinsam mit drei weiteren Hausgeburtshebammen hat Margarete Hoffer den Verein "Hebammenkreis" ins Leben gerufen. Eine Plattform, die anderen freiberuflichen Hebammen die Möglichkeit der Fort- und Weiterbildung durch Vorträge und Trainings bietet, sowie einen fachlichen Austausch unter Kolleginnen ermöglicht.

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