Gewaltschutz-Projekt "StoP" erhielt Daseinsvorsorge-Preis

Bezirksvorsteherin Jankovic zeichnete Ende Juni 2021 das Projekt "StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt" mit dem Daseinsvorsorge-Preis aus. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

6 Frauen bei einer Preisverleihung, darunter Bezirksvorsteherin Silvia Jankovic

Maria Rösslhumer, Bezirksvorsteherin Silvia Jankovic, Renate Brauner (vorne) und das Team von "StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt" bei der Preisverleihung

Gewalt ist eine Menschenrechtsverletzung. "Über Gewalt müssen wir sprechen, sie thematisieren, für das Thema sensibilisieren und vor allem gemeinsam dagegen kämpfen. Angesichts der erschreckend hohen Zahl der Femizide, die es dieses Jahr bereits in Österreich gegeben hat, reichen hier Worte nicht aus, sondern es müssen konkrete Maßnahmen gesetzt werden", betont Bezirksvorsteherin Silvia Jankovic.

Deshalb hat sich die Bezirksvorsteherin dafür entschieden, den diesjährigen Daseinsvorsorge-Preis der Stadt Wien an das Projekt "StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt" zu verleihen.

Jahrelanges Engagement gegen häusliche Gewalt

Die Leiterin des Projektes "StoP", Maria Rösslhumer, ist eine Expertin mit jahrelanger Erfahrung. Sie setzt sich gemeinsam mit ihrem Team vehement gegen Partnergewalt und häusliche Gewalt ein. Das Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro geht direkt an das Projekt.

Der Daseinsvorsorge-Preis wurde von der Leiterin des Büros für Daseinsvorsorge und Kommunalwirtschaft, Renate Brauner, ins Leben gerufen, um auf die ungeheure Relevanz der nicht gewinnorientierten, öffentlichen Dienstleistungen aufmerksam zu machen.

"Ich möchte mich bei Renate Brauner für die Möglichkeit bedanken, diesen wichtigen Preis zu verleihen. Außerdem bedanke ich mich natürlich bei Maria Rösslhumer und ihrem gesamten Team für die großartige Arbeit, die sie nicht nur, aber ganz besonders in Margareten leistet", so Bezirksvorsteherin Silvia Jankovic bei der Preisverleihung im Amtshaus Margareten.

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