Margareten für Erhaltung des Volx

Die Margaretner Bezirksvertretung spricht sich mehrheitlich für den Erhalt des "Volx Margareten" als Theater- und Kultur-Spielstätte aus.

Drei Schauspieler auf einer Bühne

Im "Volx Margareten", einer Zweigstelle des Volkstheaters, werden vor allem Theaterstücke von jungen Ensembles aufgeführt.

Die Fraktionen SPÖ, Die Grünen, Die neue Volkspartei, NEOS, Wien Andas und der Club Unabhängiges Margareten sprachen sich in der Sitzung der Bezirksvertretung am 17. Dezember 2019 in einem gemeinsamen Antrag dafür aus, dass das Bestehen des "Volx Margareten" als öffentlicher Kunst- und Begegnungsort gewährleistet werden soll.

Der designierte Volkstheater-Direktor - Kay Voges - hatte den Erhalt und die finanzielle Rentabilität der Bezirksspielstätte in der jüngeren Vergangenheit mehrmals in Frage gestellt. Damit zweifelt er nach Ansicht der Mandatarinnen und Mandatare auch an der künstlerischen Arbeit und dem positiven Einfluss auf die Bezirksbevölkerung. Eine mögliche Schließung sehen die Fraktionsmitglieder als "Flucht vor einer konstruktiven Debatte und der damit einhergehenden Verantwortung." Eine neue effektive Lösung für diese wichtige dezentrale Kulturvermittlungs-Institution sollte ihrer Meinung nach im Fokus stehen.

Vielfalt an Mitmachangeboten

Die Bezirksvertretung ist der Meinung, dass das Volx Margareten zweifellos allen kulturellen Ansprüchen der Kulturhauptstadt Wien entspricht. Nicht nur die dezentrale Lage und die kurzen Wege sind für alle Beteiligten ein großer Vorteil. Auch durch den hohen künstlerischen und partizipativen Anspruch hat sich das Volx Margareten einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung aufgebaut und erfährt durch die lebendige Umsetzung in Form von Stadt-Laboren und Nachbarschaftsprojekten und die Vielfalt an Mitmach-Angeboten eine positive Resonanz über Bezirksgrenzen hinweg.

Das Volx Margareten wurde in den letzten Jahren nicht nur von Seiten der Stadt Wien, sondern auch vom Bezirk intensiv gefördert und verdient daher eine seriöse Diskussion und Evaluierung.

Stätte der Partizipation

Bezirksvorsteherin Mag.a Susanne Schaefer-Wiery:

Ich begrüße die Initiative der Fraktionen und die einheitliche Haltung zum Erhalt der Spielstätte sehr. Diese dezentrale Kultureinrichtung leistet großartige Arbeit in den Bereichen Partizipation und Teilhabe für die BezirksbewohnerInnen und hat sich in den letzten vier Jahren auch einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Die Schließung einer solch innovativen Einrichtung halte ich für einen großen Fehler. Eine konstruktive Gesprächsführung über die Möglichkeiten für das Volx ist zwingend notwendig.

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