Gedenken an die Novemberprogrome

Im Gedenkjahr 2018 beschäftigt sich Margareten mit seiner Geschichte und der Ereignisse zur Zeit des Nationalsozialismus. Eine Gedenkveranstaltung erinnert an die ehemalige Synagoge in der Siebenbrunnengasse.

Historische Ansicht vom Kaiser-Franz-Joseph-Regierungsjubiläums-Tempel in der Siebenbrunnengasse

Der Kaiser-Franz Joseph-Regierungsjubiläums-Tempel in der Siebenbrunnengasse 1a wurde 1938 niedergebrannt.

Genau 80 Jahre liegen die traurigen Ereignisse der Novemberpogrome zurück. Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 markiert den Übergang von der bloßen Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung zur systematischen Verfolgung, die drei Jahre später in den Holocaust mündete. Es ist der Beginn einer unvergleichlichen Verfolgungswelle gegen Jüdinnen und Juden, Roma, Homosexuelle, Behinderte und Andersdenkende.

Unzählige Synagogen wurden in diesen Novembertagen zerstört. Auch der Margaretner Kaiser-Franz Joseph-Regierungsjubiläums-Tempel wurde damals niedergebrannt.

Der Bezirk organisiert aus diesem Anlass am Donnerstag, dem 8. November 2018, gemeinsam mit der Pfarre zur Frohen Botschaft eine Gedenveranstaltung am ehemaligen Standort der Synagoge, um an die tragischen Ereignisse der Vergangenheit zu erinnern.

Zeichen gegen Diskriminierung

Gemeinsam soll ein starkes Zeichen zum Gedenken, aber auch zur Mahnung, gesetzt werden, um Ausgrenzungen, Diskriminierungen oder Missachtungen der menschlichen Würde in unserer Gesellschaft keinen Platz zu lassen.


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