Das neue Saunabad Einsiedlerbad

Im Einsiedlerbad wurde im Oktober 2018 das Sauna- und Brausebad wieder in Betrieb genommen. Durch die Errichtung des Familienbades war die Verlegung in den 1. Stock notwendig. Das Gesamtprojekt ist somit nach 13-monatiger Bauzeit fertiggestellt.

Zwei Männer und eine Frau in der Sauna

Bäderchef Hubert Teubenbacher, Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery und Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky im neuen Saunabereich des Einsiedlerbades.

Die Wartezeit hat sich gelohnt: Für die Saunagäste steht nun eine neue moderne Saunaanlage zur Verfügung. Neben der finnischen Sauna wird künftig auch in Dampfkammer und Infrarotkabine geschwitzt. Neben den üblichen Umkleide- und Sanitäreinrichtungen stehen eine Tauchgrotte, ein Liege- und Ruheraum sowie ein Frischlufthof zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgt ein neues Saunabuffet. Alle Einrichtungen sind barrierefrei zugänglich.

Badebetrieb für alle Altersgruppen

Die Kosten von knapp 5 Millionen Euro, wovon rund die Hälfte auf das Saunabad entfallen, wurden zur Gänze aus dem Bezirksbudget finanziert. "Nachdem bereits das Familienbad ein voller Erfolg war, freut es mich nun besonders, auch die Sauna wieder den Badegästen zur Verfügung stellen zu können", meint Bezirksvorsteherin Mag.a Susanne Schaefer-Wiery. "Auch durch neueste energiesparende Technik ist hier im Herzen Margaretens ein nachhaltiger, umweltfreundlicher Bäderbetrieb für alle Altersgruppen entstanden."

"Bereits knapp 10.000 Kinder haben in nur zwei Monaten das neue Familienbad im Einsiedlerpark besucht", freut sich auch Bäder- und Jugendstadtrat Mag. Jürgen Czernohorszky. "Mit der Fertigstellung des Gesamtprojektes bietet das Bad wieder einen topmodernen Wellnessbereich für alle Saunagäste."

Vom Volksbad zum Saunabad

Im Jahr 1887 begann die Stadt Wien aufgrund der schlechten Hygieneverhältnisse mit der Errichtung von Volksbädern in fast allen Bezirken. Das Einsiedlerbad wurde am 4. August 1890 als Volksbad V eröffnet und bot ursprünglich nur Einzel- und Gemeinschaftsbrausen zur Körperreinigung.

Der zunehmende Wohnkomfort ließ die Gästezahlen zurückgehen. Die Brausebadabteilungen wurden daher verkleinert und am 26. September 1979 wurde im Erdgeschoß des Gebäudes eine Saunaabteilung eröffnet. Das Bad wurde in "Saunabad Einsiedlerbad" umbenannt. Heute ist es das älteste noch erhaltene öffentliche Bad Wiens. Mit dem Umbau 2018 wurde die Sauna in den ersten Stock verlegt. Es stehen aber auch weiterhin vier Brausebadkabinen zur Verfügung. Massage und Personalräume befinden sich nun im zweiten Stock. Mit einem neuen Aufzug sind die Stockwerke bequem und barrierefrei zu erreichen.


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