Bezirksvorsteher Gerald Bischof im Porträt

Am 20. September 2012 wurde Gerald Bischof (SPÖ) zum Bezirksvorsteher von Liesing gewählt. Im Porträt skizziert der 51jährige "Liesinger mit Herz und Seele" die wichtigsten Herausforderungen der Zukunft.

Bezirksvorsteher sitzend, gestikulierend

Gerald Bischof, der neue Bezirksvorsteher von Liesing, im Gespräch.

Als Bezirksvorsteher folgt Gerald Bischof dem langjährigen Bezirkschef Manfred Wurm nach, der in den wohlverdienten "Unruhestand" eintritt. Zum Stellvertreter Bischofs wurde der bisherige SPÖ-Klubvorsitzende Harald Gruber gewählt.

Ein guter Platz zum Leben und Arbeiten

"Liesing ist ein toller Bezirk, sowohl zum Wohnen, als auch zum Arbeiten", sagt Bischof. Immerhin zählt der 23. Bezirk zu den vier arbeitsplatzstärksten Wiener Bezirken. Rund 57.000 Beschäftigte in 4.000 Betrieben sind beeindruckende Zahlen. Dazu kommt, dass von den fast 95.000 Einwohnerinnen und Einwohnern 45.000 erwerbstätig sind.

"Neues kommt nicht von selbst"

Dementsprechend groß ist die Verantwortung, die Gerald Bischof als Bezirkschef trägt: "Denn der Strukturwandel ist enorm, internationale Firmen verlagern ihre Arbeitsplätze teilweise ins Ausland. Da müssen wir vorausdenken. Neues kommt nicht von selbst."

Bezirk ist gefordert

In der Infrastruktur und generell bei den Rahmenbedingungen für die Erhaltung oder Ansiedlung von Betrieben ist der Bezirk gefordert. Hier muss die Politik einen Schritt voraus sein, so Bischof: "Viele Betriebe schätzen Liesing auch wegen seiner ausgezeichneten Anbindung an Hochleistungsstraßen für den Individualverkehr", schneidet der neue Bezirksvorsteher ein für alle Bürgerinnen und Bürger wichtiges Thema an: "Mobilität ist für Liesing ein wichtiger Teil der Lebensqualität."

Verkehr stadtgerecht gestalten

Durch die große flächenmäßige Ausdehnung des 23. Bezirkes wird das Auto auch künftig eine wichtige und notwendige Rolle spielen. Stadtgerechte Mobilität kennzeichnet sich für Bischof durch einen guten Mix der Verkehrsformen aus. Daher zählt für den neuen Bezirkschef die intensive Kooperation mit Niederösterreich zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrs im Südraum Wiens genauso zu einem wichtigen Anliegen wie die Erweiterung des Radwegeangebotes.

"Miteinander geht's am Besten"

Ein Herzensanliegen ist für Gerald Bischof die Erhaltung der hohen Wohn- und Lebensqualität. "Das ist nur durch einen ständigen Interessenausgleich möglich." Die Ausgangslage dafür ist gut, denn "das Miteinander im Bezirk funktioniert im Regelfall ausgezeichnet", so Bischof.

Bei einer Reihe von neuen Flächenwidmungen, die in den nächsten Monaten zur Diskussion stehen, will sich der Bezirksvorsteher für einen feinfühligen Interessenausgleich und Kompromisse einsetzen.

Liesinger mit Herz und Seele

Als Politiker ist der "Liesinger mit Herz und Seele" von einer großen Persönlichkeit geprägt worden: "Bruno Kreisky war und ist mein Vorbild. Wegen seines hohen sozialen Engagements, aber auch, weil er immer dort war, wo die Menschen ihn gebraucht haben", erzählt Gerald Bischof.

Gerald Bischofs politische Karriere begann bereits 1987 in der Liesinger Bezirksvertretung, 2001 folgte seine Wahl zum Bezirksvorsteher-Stellvertreter.

Seine Berufslaufbahn begann der HAK-Absolvent als Bankkaufmann und EDV-Systemanalytiker. Bis 2004 leitete Bischof 13 Jahre lang die wichtigste Erwachsenenbildungsstätte im Bezirk, die Volkshochschule Liesing. Danach wurde der Vater einer Tochter Geschäftsführer der örtlichen SPÖ-Bezirksorganisation.

Viel freie Zeit hat der Naturliebhaber schon jetzt nicht. Dennoch möchte er auch künftig seine Lieblingsgegend durchwandern, "rund um den Maurer Wald, wo man glaubt, weitab von der Stadt zu sein."

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